Fußball

Für den PSV Lackhausen gilt volle Konzentration auf Holzheim

Im letzten Heimspiel gegen Mönchengladbach ließen Jona Sobotta (Mitte) und Johannes Bruns kaum etwas anbrennen.

Im letzten Heimspiel gegen Mönchengladbach ließen Jona Sobotta (Mitte) und Johannes Bruns kaum etwas anbrennen.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Wesel.  Der Landesligist aus Wesel schaut nur auf die nächste Aufgabe. Trainer Björn Assfelder hat einige Ausfälle am Sonntag zu verkraften.

Dass der SV Scherpenberg, an den die Fußballer des PSV Lackhausen am vergangenen Sonntag nach dem 2:2 in Sonsbeck die Landesliga-Tabellenführung hatten abgeben müssen, am Mittwoch das Nachholspiel gegen den VfL Rhede überraschend mit 2:3 verlor, hat Björn Assfelder nach eigener Aussage lediglich „registriert“, mehr nicht. Die Resultate der Konkurrenz um die vorderen Plätze haben für den Weseler Trainer zu einem so frühen Zeitpunkt noch keine große Relevanz. „Ich beschäftige mich mehr mit meiner eigenen Mannschaft. Da gibt es genug zu tun“, sagt der 36-Jährige. Alle Konzentration gilt der nächsten Aufgabe. Am Sonntag um 15 Uhr empfangen die Postsportler den 15. Holzheimer SG – eine vermeintliche Pflichtaufgabe.

„Wir haben uns in der Liga Respekt erarbeitet, müssen das aber in jedem Spiel wieder unter Beweis stellen. Wir wollen die Aufgabe angehen, als würden wir auf Mönchengladbach oder Sterkrade treffen“, sagt Assfelder. Über das für ihn bislang unbekannte Team aus Neuss hat sich der PSV-Übungsleiter einige Informationen besorgt, Anspruch sei es aber sowieso wieder, dem Kontrahenten das eigene Spiel aufzuzwingen: „Wir wollen die Partie unbedingt gewinnen und am liebsten auch wieder viele Tore schießen.“ 17-mal schon trafen die Lackhausener bislang ins gegnerische Netz. Nur Kapellen-Erft (20) war bisher noch erfolgreicher.

Nico Giese gesperrt

Von den bisherigen Weseler Torschützen werden am Sonntag aber einige fehlen. Der schon dreimal erfolgreiche Nico Giese ist nach der roten Karte, die er sich nach Spielschluss in Sonsbeck wegen seiner Schiedsrichterkritik einhandelte, gesperrt. „Nico ist ja ein schlauer Junge, aber das war selten dämlich. Damit hilft er uns nicht“, meint Assfelder, der sonst durchaus damit leben kann, dass sein Schützling auf dem Feld gerne etwas lauter und provokanter auftritt: „Ich weiß auch nicht, was da mit ihm passiert, wenn er die Fußballschuhe anzieht und eine weiße Linie überschreitet, aber er kann das durchaus beibehalten“, ist der Coach froh, nicht nur Lämmer auf dem Platz zu haben.

Mit Viktor Klejonkin (Adduktorenzerrung) fällt ein weiterer Akteur der heißblütigeren Fraktion aus. Zum Lazarett gesellen sich noch Christopher Abel, Daniele Kowalski, Sebastian Eisenstein, Alpay Erdem und Mo Baydoun, bei dem jüngst ein irreparabler Knorpelschaden im Knie festgestellt wurde. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des unter der Woche grippekranken Jannis Herbstsommer. Dorian Weber ist beruflich verhindert und Deniz Özel nach seiner Rückkehr noch kein Thema. „Ich habe aber immer noch 17 Leute zur Verfügung. Jetzt werden dann halt ein paar Spieler ihre Chance bekommen, die zuletzt eher hinten dran waren“, sagt Assfelder. Es klingt zuversichtlich.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben