Fußball-Bezirksliga

Gast BW Dingden ist im Hamminkelner Derby der klare Favorit

Yannick Dera und der HSV wollen im Derby keine Bauchlandung erleben.

Foto: Heiko Kempken

Yannick Dera und der HSV wollen im Derby keine Bauchlandung erleben. Foto: Heiko Kempken

Hamminkeln.   Der Bezirksliga-Spitzenreiter aus Dingden freut sich riesig auf das Nachbarschaftsduell beim Hamminkelner SV. Der HSV zeigt aufsteigende Form.

Neun Spiele, acht Siege, ein Unentschieden: Aufsteiger BW Dingden spielt in der Fußball-Bezirksliga bislang eine überragende Saison. Besonders beeindruckend gerieten die letzten fünf Begegnungen mit 15 eingeheimsten Zählern und 23:3 Toren. Da mögen im Vorfeld von Derbys noch so gerne die eigenen Gesetze solcher Nachbarschaftsduelle bemüht werden, für Thorsten Albustin, Trainer des Hamminkelner SV, ist vor dem Vergleichs seines Teams mit dem Spitzenreiter (Sonntag, 15 Uhr) völlig klar: „Wir sind krasser Außenseiter.“ Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der HSV Heimrecht genießt.

Aufsteigende Form

Nach dem Sieg in Haldern, zeigten die Hamminkelner auch beim 0:2 in Friedrichsfeld eine gute Leistung, waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. „Daran müssen wir anknüpfen und in den Strafräumen, vorne wie hinten, noch wacher sein“, fordert Albustin, der mit seinen Schützlingen gerne für ein Novum in der aktuellen Saison sorgen würde: „Dingden hat in der ganzen Saison noch nicht einmal hinten gelegen. Das wäre auch so ein Ziel, denen mal einen Rückstand beizubringen“, sagt der frühere Profi-Torhüter. „Exzellent verteidigen und vorne effektiv sein“, lautet Albustins Erfolgsrezept für das Lokalduell.

Große Euphorie

Nach einigen Jahren, in denen der HSV höherklassig spielte, freut man sich in Dingden besonders auf das Derby. „Was soll ich sagen? Die Favoritenrolle nehmen wir natürlich an, ohne Hamminkeln aber zu unterschätzen. Die werden alles reinhauen“, glaubt BWD-Übungsleiter Dirk Juch, der davon ausgeht, dass sein Team auch beim Nachbarn wieder von vielen Fans unterstützt wird: „Die Euphorie ist natürlich groß im Moment. Aber der Druck, den wir da oben momentan verspüren, ist ein schöner Druck. Und wir können damit umgehen“, sagt Juch.

Bergendahl eine Option

Beim HSV fällt wohl nur der verletzte Jan Sweers aus. Ansonsten hat Thorsten Albustin die Qual der Wahl. Rekonvaleszent Jörn Bergendahl dürfte wieder in die Fünferkette rücken. Peter Hütten ist aus dem Urlaub zurück, ein Einsatz von Beginn ist nach seiner Spiel- und Trainingspause aber eher unwahrscheinlich.

Schneiders erstmals im Kader

Beim Gast aus der Nachbarschaft fehlt neben den beiden Langzeitverletzten Kay Joosten und Bastian Tafese auch der privat verhinderte Routinier Gerrit Lange. Dafür steht Mittelfeldakteur Kevin Schneiders erstmals nach seinem Nasenbeinbruch wieder im Kader des Tabellenführers.

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