Handball-Landesliga

Gegen TV Biefang: SV Schermbeck will keine böse Überraschung

Trainer Stephan Schmücker (links) hat mit dem SV Schermbeck eine holprige Vorbereitung erlebt, zuletzt die Pokal-Pleite bei einem Bezirksligisten. Zum Landesliga-Auftakt geht es zum TV Biefang.

Trainer Stephan Schmücker (links) hat mit dem SV Schermbeck eine holprige Vorbereitung erlebt, zuletzt die Pokal-Pleite bei einem Bezirksligisten. Zum Landesliga-Auftakt geht es zum TV Biefang.

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Schermbeck.  Nach dem Pokal-Aus gab es beim SV Schermbeck eine Aussprache. Zum Auftakt der neuen Saison will sie die Schmücker-Sieben besser präsentieren.

Fragen statt Vorfreude: Viele Unwägbarkeiten begleiten die Landesliga-Handballer des SV Schermbeck zum ersten Saisonspiel am Samstagabend beim TV Biefang (19.30 Uhr). Zwar kommt das Team von Trainer Stephan Schmücker mit der Referenz eines sechsten Platzes aus der vergangenen Saison zum Liganeuling, doch die Vorbereitung seines Teams verlief aufgrund von Urlaubszeiten und einer vierwöchigen Hallensperrung viel zu holprig, um den Rot-Weißen eine klare Favoritenrolle zuzuweisen.

Und spätestens nach dem überraschenden Pokal-Aus beim Bezirksligisten BW Dingden am vergangenen Sonntag (28:30) sind die Probleme offenkundig. „Da haben wir Standhandball gespielt”, so ein verärgerter SVS-Coach. „Wir haben viele technische Fehler gemacht, schlechte Entscheidungen getroffen und insgesamt viel zu unkonzentriert agiert.“ Genau dort will Schmücker ansetzen, um beim Aufsteiger nicht eine ähnlich böse Überraschung zu erleben.

Aussprache unter der Woche beim SV Schermbeck

Eine Aussprache unter der Woche sollte die Sinne der Spieler schärfen für die Schwere der kommenden Aufgabe. Doch gleich im ersten Spiel muss Schmücker neben Gerrit Kempken und Jan-Felix Dräger-Gillessen (beide privat verhindert) auch auf seine beiden angestammten Mittelmänner Frederik Bell (privat verhindert) und Lukas Dahlhaus (Einsatz in der A-Jugend) verzichten. „Das macht es insgesamt nicht einfacher, zumal wir gegen einen engagierten Neuling spielen, der uns alles abverlangen wird.”

Mit einem Sahnestart wie in der vergangenen Saison, als der SV Schermbeck gleich die ersten acht Begegnungen gewinnen konnte, sollte diesmal also niemand rechnen. Dafür waren im Spiel der Schermbecker zuletzt eindeutig zu viele Schwankungen zu erkennen.

Zugänge machen Hoffnung

Neben dem Ausfall der spiellenkenden Leute präsentierte sich auch die Abwehr bei weitem noch nicht so sattelfest wie in der abgelaufenen Saison. Was Hoffnung macht: Nachdem lediglich Moritz Schmäing den Landesligisten in Richtung zweite Mannschaft verlassen hat, ist das Team mit den Zugängen Mert Cetin (TV Jahn Hiesfeld), Colin Noack (TV Borken), Henry Nagel (eigene A-Jugend) und Lukas Dahlhaus (TV Borken, A-Jugend) besser aufgestellt als im Vorjahr. „Wir werden mit dem Abstieg in dieser Serie nichts zu tun haben”, sagt Schmücker. „Aber oben mitspielen werden wir in dieser Verfassung wohl auch nicht.“

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