Gericht lehnt Insolvenzverfahren ab

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TC HANSE WESEL. Vereinsvermögen reicht nicht aus, um die Verbindlichkeiten abzutragen.

WESEL. Auf dem Papier existiert der erfolgreichste Tanzsport-Vereins Wesels noch. Doch dies wird wohl nicht mehr lange der Fall sein. Denn "das Insolvenz-Verfahren ist mangels Masse vom Gericht abgelehnt worden", erzählt Mathias Arnhold, Vorsitzender des Notvorstandes des TC Hanse Wesel. Mit dieser Ablehnung erlischt der Verein allerdings nicht automatisch.

Mit Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 8500 Euro war der Klub im Frühjahr ins Insolvenzverfahren gegangen. Musik und Kleider konnten vom Insolvenzverwerter verkauft werden. Der Erlös reicht jedoch nicht, um die hauptsächlich bei der Verbands-Sparkasse, dem Landessportbund und dem Deutschen Tanzsportverband bestehenden Verbindlichkeiten abzutragen.

Derzeit versucht Mathias Arnhold, die beim Insolvenzverwalter abgeholten "Restbestände los zu werden". Dies seien noch ein "paar Kleidersätze". Arnhold geht aber davon aus, dass "die Gläubiger auf den Restforderungen sitzen bleiben". Denn der Vorstand sei nur bei Steuerschulden haftbar zu machen. (R. P.)

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