Fußball-Kreisliga A

GW Lankern und der HSC Berg freuen sich auf das Derby

Aycin Özbek musste die Überlegenheit des Gegner anerkennen.

Foto: Markus Joosten

Aycin Özbek musste die Überlegenheit des Gegner anerkennen. Foto: Markus Joosten

Am Niederrhein.   Der Gastgeber ist gegen das Schlusslicht Favorit, aber auch Bergs Trainer Guido Dickmann glaubt an eine Chance. Brünen verliert in Lowick.

Am Sonntag ist Derby-Zeit in Lankern, wenn die gastgebenden Fußballer der Grün-Weißen in der Kreisliga A den Gast vom HSC Berg empfangen (15 Uhr). „Der Tabellenplatz zählt da nichts mehr”, sagt Lankerns Coach Markus Rambach, dessen Team gegenwärtig deutlich besser platziert ist als der Tabellenletzte aus Berg. Dennoch plagen ihn Sorgen. Mit Abbas El Outa, Matthias Bauhaus und Rouven Zeitz fehlen dem Coach seine drei Stammkräfte im Sturm. Zudem wird er auf Jan Oostendorp und Hendrik Bröker verzichten müssen. Rambach bleibt optimistisch. „Bislang haben wir die Verletzungen gut kompensieren können”, sagt er. „Wir müssen eben auch am Sonntag unsere beste Leistung abrufen.”

Drei Stammkräfte fehlen

Auch in Reihen des HSC Berg sind die Sorgen groß. Auch hier fehlen mit Tim Pillatz, Mike Hülsken und Matthias Haan gleich drei Spieler, die allesamt zu den Stammkräften zählen. Zudem nagen fünf Niederlagen und das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz am Selbstbewusstsein der Berger. „Im Spiel am Sonntag stehen wir schon ein wenig unter Zugzwang”, sagt HSC-Trainer Guido Dickmann. „Dennoch freue ich mich auf das Derby und bin davon überzeugt, dass wir Chancen haben, in Lankern etwas Zählbares zu holen.”

Unglückliches Eigentor

Der SV Brünen hat das Nachholspiel bei der DJK Lowick mit 0:3 (0:1) verloren. „Der Gegner hat verdient gewonnen, war auf jeden Fall stärker. Meine Jungs haben gekämpft und geackert, aber den Ausfall von neun Leuten konnten wir nicht kompensieren“, erklärte Trainer Aycin Özbek.

Sein Team geriet durch ein unglückliches Eigentor von Yannick Nitschke (2.) früh in Rückstand. Fabian Fengels im Tor der Gäste sorgte mit seinen Paraden dafür, dass es lange dabei blieb. Erst als Brünen, das selbst keine echten Chancen hatte, in der Schlussphase aufmachte, schlug Lowick (83./88.) noch zweimal zu.

Özbek hofft auf Rückkehrer

Am Sonntag im Heimspiel gegen Westfalia Anholt rechnet sich Özbek schon wieder mehr aus, hofft vor allem, dass bis dahin noch der ein oder andere Akteur in den Kader zurückkehrt. „Ich wäre über jeden froh und dankbar. Anholt ist vielleicht nicht so stark wie Lowick, aber sie haben auch zwei, drei Leute, die ein Spiel alleine entscheiden können. Wir müssen konzentriert sein und wieder kämpfen, sonst wird das nichts.“

Nach einem durchwachsenen Start in die Spielzeit findet der SV Bislich allmählich zu seiner Form. Dem Heimsieg vom vergangenen Wochenende, als Westfalia Anholt mit 2:1 bezwungen werden konnte, möchte das Team von Bernd Pagojus nun am Sonntag daheim gegen die DJK TuS Stenern (15 Uhr) einen weiteren Dreier folgen lassen. „Ich sehe uns nicht als Favorit in diesem Match”, so der Coach, „aber wenn wir uns so wie im letzten Spiel präsentieren, haben wir gute Chancen. Personell kann Pagojus aus dem Vollen schöpfen, vertraut aber wohl der Elf, die zuletzt erfolgreich war. „Unser erstes Ziel ist es, den Abstand nach unten zu vergrößern”, so der Trainer. „deshalb wäre ein weiterer Heimsieg so immens wichtig.”

Schwerer Gang für Büderich

Einen schweren Gang muss der SV Büderich am Sonntag gehen. Der A-Liga-Aufsteiger reist in der Moerser Gruppe zur Zweitvertretung des SV Sonsbeck (15 Uhr). Die Sonsbecker stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenrang und tragen sich mit Aufstiegshoffnungen. „Zudem”, sagt Stefan Tebbe, „liegt uns der Kunstrasenplatz nicht.” Darüber hinaus plagen den SV-Coach massive Personalnöte. Neben den Langzeitverletzten Joel Dörken und Tobias Frings und dem rotgesperrten Florian Fuhrmann werden auch Marius Ploch, Sascha Ströter und Dominik Tebbe sicher nicht zur Verfügung stehen. Und hinsichtlich des Einsatzes von Benedikt Friedhoff und Lucas Lenz herrscht gegenwärtig noch Ungewissheit. Tebbe bleibt dennoch gelassen. „Wir sind Aufsteiger und haben bislang schon 14 Punkte erspielt. Insofern spüren wir keinen Druck, weil wir nichts zu verlieren haben.” (beck/tik)

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