Fußball-Bezirksliga

Hamminkelner SV peilt die Fortsetzung der Heimserie an

Tom Klump (rechts) erwartet mit den Kollegen des Hamminkelner SV am Sonntag den SV Vrasselt.

Tom Klump (rechts) erwartet mit den Kollegen des Hamminkelner SV am Sonntag den SV Vrasselt.

Foto: Erwin Pottgiesser/FFS

Hamminkeln.  Fünf Heimspiele, fünf Siege – die Serie des Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV kann sich sehen lassen. Sonntag kommt der SV Vrasselt.

Fünf Heimspiele, fünf Siege: Diese beeindruckende Serie wollen die Bezirksliga-Fußballer des Hamminkelner SV am Wochenende fortsetzen. Die Chancen dazu stehen gut, denn am Sonntag kommt mit dem SV Vrasselt ein Klub zum HSV, der derzeit in der Tabelle den Abstiegsplätzen sehr nahe gekommen ist. Dennoch verwahrt sich Trainer Michael Tyrann davor, diese Begegnung als Selbstläufer zu sehen.

„Auf gar keinen Fall”, sagt der HSV-Coach. „Das wird eine richtig schwere Aufgabe. Ich weiß zwar, was meine Mannschaft kann, wenn sie alles abruft. Ich weiß aber auch, was passiert, wenn sie das nicht tut.” Hinzu kommt, dass sich der Gegner nach schlechtem Saisonstart gefangen hat. Vier Punkte aus den letzten beiden Partien und nur eine Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen belegen den aktuellen Aufwärtstrend nachdrücklich. „Unser Kontrahent ist derzeit im Aufwind”, so Tyrann. „Aber wir spielen daheim, wollen den sechsten Erfolg im sechsten Heimspiel und haben nach der Niederlage in Stenern bei unserem Anhang etwas gut zu machen.”

Höhenflüge sind für Michael Tyrann kein Thema

Schließlich verpasste der HSV wegen der 1:4-Pleite am vergangenen Wochenende den Sprung an die Tabellenspitze. Von Höhenflügen dieser Art allerdings will Tyrann nichts wissen. „Es geht für uns darum, so rasch wie möglich die notwendigen Punkte zum Klassenverbleib zu gewinnen. Erst danach setzen wir uns neue Ziele.”

Personell ist die Lage beim HSV wieder ein wenig entspannter. Stammkeeper und Kapitän Sascha Tünte kehrt zurück, und auch Niklas Hollenberg und Oliver Hooymann sind nach überstandenen Verletzungen zumindest Optionen für die Bank. Sicher fehlen werden lediglich Christoph Müller (Kreuzbandriss), Maximos Fachantidis (Bänderdehnung), Jörn Bergendahl (Oberschenkelzerrung) und Lars Klein-Hitpaß (beruflich verhindert).

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