Fußball-Kreisliga A

Höhenflug des Aufsteigers SV Ringenberg hält weiter an

Nico van Drünen, Marcus Glaser (v.l.) und Fabian Schweers (r.) kamnen mit BW Wertherbruch zum 2:0-Erfolg gegen den SV Brünen mit Ben Hutmacher und Lukas Dames.

Nico van Drünen, Marcus Glaser (v.l.) und Fabian Schweers (r.) kamnen mit BW Wertherbruch zum 2:0-Erfolg gegen den SV Brünen mit Ben Hutmacher und Lukas Dames.

Foto: Markus Weissenfels/FFS

Am Niederrhein.  Für den Neuling SV Ringenberg läuft es in der Kreisliga A weiter optimal. Davon kann beim SV Brünen (0:2 in Wertherbruch) nicht die Rede sein.

Der SV Ringenberg sorgt in der Fußball-Kreisliga A weiter für Furore. Der Aufsteiger setzte sich in der wegen der Bocholter Kirmes vorgezogenen Partie bei der DJK Barlo mit 2:0 (0:0) durch und steht auf dem dritten Tabellenplatz. „Wir genießen die Situation und wollen so lange wie möglich oben mitmischen. Natürlich werden aber auch noch andere Phasen kommen“, sagte SVR-Coach Dennis Reddmann.

Nach einer schwachen ersten Hälfte knüpfte der Gast an die starken Leistungen der letzten Wochen an. „Ich musste in der Kabine etwas deutlicher werden. Nach der Pause war es dann aber sehr gut“, so Reddmann. David Pasz brach mit dem 1:0 (81.) den Bann, Philipp Arnold legte kurz darauf das 2:0 (85.) nach. „Wichtig war, dass die Null stand. Am Ende war der Erfolg dann nicht unverdient“, stellte Reddmann fest.

BW Wertherbruch siegt im Derby 2:0 über SV Brünen

BW Wertherbruch hat das Derby gegen den SV Brünen mit 2:0 (0:0) gewonnen. Während die Blau-Weißen sich durch den Dreier von der Abstiegszone absetzen konnten, steckt der SVB nun mitten drin. „Genau das wollten wir in dieser Saison nicht mehr. Aber wir müssen diese Situation jetzt so annehmen“, sagte SVB-Interimstrainer Michael Stenk, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Aycin Özbek vertritt.

Die Gäste legten auf der Wertherbrucher Asche einen mutigen Start hin. „Die erste Hälfte ging an Brünen“, musste auch BWW-Coach Rene Olejniczak feststellen. Die Hausherren steigerten sich nach dem Seitenwechsel und gingen nicht unverdient durch Mark van Drünen in Führung (53.). In der Folge hatten die Gäste durch Luca Schanzmann, der die Latte traf (63.), und Fabian Mehl (69.) große Chancen auf den Ausgleich. Stattdessen machte Yannick Weidemann gegen aufgerückte Brüner in der Nachspielzeit alles klar. „Der Erfolg war etwas glücklich, die Punkte umso wichtiger. So können wir zufrieden über die Kirmes gehen“, sagte Rene Olejniczak.

Steffen Herden verlangt Wiedergutmachung

Der Ärger von Steffen Herden, Trainer des SV Bislich, ist nach der jüngsten 0:6-Schlappe gegen Suderwick noch nicht verflogen. Gegen den Vorletzten GW Vardingholt (Sonntag, 15 Uhr) erwartet er Wiedergutmachung. „Es liegt jetzt an der Mannschaft. Ich habe ihr gesagt, was ich erwarte“, hofft der Coach auf eine bessere Einstellung seiner Akteure. Obwohl der Gegner erst drei Zähler auf dem Konto hat, warnt Steffen Herden: „Erst kommt der Kampf, dann kann man Fußball spielen. Ich hoffe, dass das jetzt jeder verstanden hat. Mit einer Niederlage können wir uns alles kaputt machen, was wir uns bisher erarbeitet haben“, so der SVB-Trainer, der auf Sebastian Giesen (privat verhindert) und Jan Lantermann (erkrankt) verzichten muss. Firat Samhal kehrt ins Aufgebot zurück.

Das punktlose Schlusslicht HSC Berg empfängt den Drittletzten SV Krechting. „Wir werden mutig und offensiv spielen. Wenn wir endlich mal punkten wollen, müssen wir auch etwas riskieren“, kündigt HSC-Trainer Adolf Grill an.

Der SV Schermbeck II ist bis mindestens Sonntag Tabellenführer der A-Liga Recklinghausen. Der Aufsteiger gewann seine vorgezogene Partie gegen SC Marl-Hamm mit 3:2 (0:1). Nach dem 0:1 (37.) wendeten Ali Salha (56.) und Ismet Kaynak (73.) zwischenzeitlich das Blatt. Auf den 2:2-Ausgleich der Gäste (83.) fand Nicolas Wickermann in der Nachspielzeit die richtige Antwort. „Solche Spiele muss man eben auch erstmal gewinnen. Trotz etlicher fehlender Spieler läuft es hervorragend“, so SVS-Trainer Sleiman Salha.

Der TuS Gahlen gastiert bei Fenerbahce I. Marl und will den fünften Sieg in Folge einfahren. „Mit einem Erfolg halten wir die Konkurrenz auf Abstand und gehen dann mit breiter Brust ins Spitzenspiel gegen Schermbeck“, gibt Trainer Thomas Grefen die Richtung vor.

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