Tennis-Stadtmeisterschaft

Jörg Ahrens und Lisa van Bergen holen sich die Titel

In der offenen Klasse holte sich bei den Damen Lisa van Bergen den Titel. Die an Position zwei gesetzte Spielerin des SuS Wesel-Nord bezwang im Finale die topgesetzte Maike Waldburger vom TC BW Flüren mit 6:3, 6:7 und 10:6.

Foto: Gerd Hermann

In der offenen Klasse holte sich bei den Damen Lisa van Bergen den Titel. Die an Position zwei gesetzte Spielerin des SuS Wesel-Nord bezwang im Finale die topgesetzte Maike Waldburger vom TC BW Flüren mit 6:3, 6:7 und 10:6. Foto: Gerd Hermann

Wesel.   In der offenen Klasse standen sich bei der Weseler Tennis-Stadtmeisterschaft die Topgesetzten gegenüber. Jörg Ahrens und Lisa van Bergen siegten.

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Jörg Ahrens hat nicht nachgehalten, er verlässt sich auf sein Gefühl. „Zehn Mal habe ich bestimmt schon im Einzel gewonnen“, sagt der 46-Jährige. Am Sonntag war es auf der Anlage des SuS Wesel-Nord wieder soweit. Mit einem 6:1 und 6:3 fegte der Routinier im Endspiel um die Weseler Tennis-Stadtmeisterschaft seinen Kontrahenten Nikolas Reis vom Feld. In knapp einer Stunde war das Duell der beiden Akteure des SuS Wesel-Nord entschieden. Auch der Titel in der offenen Klasse der Damen ging an den SuS Wesel-Nord: Lisa van Bergen setzte sich in einem wesentlich engeren Match gegen Maike Waldburger (TC BW Flüren) mit 6:3, 6:7 und 10:6 durch.

„Mit so einem klaren Erfolg hatte ich nicht gerechnet“, so Jörg Ahrens, der während des Finals nicht einmal am Netz aufgetaucht war. Mit seinen flachen unterschnittenen Bällen oder hohen Topspins zog Ahrens dem wesentlich jüngeren Reis schnell den Zahn. „Mein Plan war, dass er nicht zu schnellen Punkten kommt“, erzählt der erfolgreiche Titelverteidiger.

Allein bei der Zahl der Breakbälle machte sich bemerkbar, dass hier die beiden topgesetzten Spieler aufeinandertrafen. „Er hatte mindestens genauso viele Chancen gegen den Aufschlag wie ich“, meint Ahrens. Doch in den entscheidenden Momenten funktionierte das Service bestens. Entweder gab es mit einem Ass den ganz schnellen Punkt oder nach dem nächsten Ballwechsel war der Vorteil von Nikolas Reis schon wieder Geschichte.

„Schließlich bin ich gefühlt erst 29 Jahre alt“

So wurde das Generationenduell zu einer höchst einseitigen Angelegenheit. „In zwei bis drei Jahren sieht das sicherlich ganz anders aus, dann wird er schon ruhiger agieren“, so Jörg Ahrens. Dass er selbst dann auch altersmäßig noch ein wenig zugelegt hat, das lässt der Stadtmeister mal ganz außen vor. „Schließlich bin ich gefühlt erst 29 Jahre alt“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

„Da hat eindeutig die Erfahrung gesiegt“, stellt Artur Wilczek fest, Sportwart des SuS Wesel-Nord und Turnierleiter der Meisterschaften. Auch bei den Damen standen sich im Finale die Nummer 1 (Maike Waldburger) und die Nummer 2 (Lisa van Bergen) gegenüber. Statt in knapp einer Stunde wie bei den Herren ging dieses Finale über gut zweieinhalb Stunden mit dem besseren Ende für Lisa van Bergen.

Drei SuS-Akteure werden zu Dreifach-Siegern

Gleich drei Dreifach-Sieger gab es außerdem bei den Titelkämpfen in der Hansestadt. Frank Schulten (SuS Wesel-Nord) triumphierte im Einzel und Doppel der Herren-40-Klasse sowie noch im Mixed-Wettbewerb. Tom Delmich (SuS Wesel-Nord) entschied Einzel und Doppel bei der U 14 für sich und ließ auch im U 18-Mixed nichts anbrennen. Das erfolgreiche SuS-Trio vervollständigte Marie Weiß, die im U 18-Dopel und -Mixed ebenso Platz eins belegte, wie in der Nebenrunde des U 16-Einzels.

Äußerst zufrieden mit dem Ablauf präsentierte sich Artur Wilczek. Über den gesamten Finaltag verteilt waren etwas 400 Tennisfreunde Zeugen der 44 Endspiele. Ausgetragen wurden alle auf den sechs Außen- und drei Hallenplätzen des SuS Wesel-Nord. Beim eigentlichen Ausrichter TC Bislich, der nur über vier Plätze verfügt, hatten wie auch beim TC BW Flüren die Halbfinalbegegnungen stattgefunden. „Wir hatten uns mit dem Bislicher Vorstand auf diese Regelung geeinigt“, so Wilczek. Zur Freude aller spielte letztlich auch das Wetter mit.

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