Triathlon

Kirsten de Baey-Ruszin siegt und wird Profi-Sportlerin

Kirsten de Baey-Ruszin hat sich als Europameisterin ihrer Altersklasse in Frankfurt für den Ironman auf Hawaii qualifiziert. Dafür erhielt die Hamminkelnerin den Sportpreis des Quartals.

Kirsten de Baey-Ruszin hat sich als Europameisterin ihrer Altersklasse in Frankfurt für den Ironman auf Hawaii qualifiziert. Dafür erhielt die Hamminkelnerin den Sportpreis des Quartals.

Foto: Christian Creon/FFS

Hamminkeln.  Dank ihrer starken Triathlon-Leistungen erhielt Kirsten de Baey-Ruszin den Sportpreis des zweiten Quartals. Demnächst wird die 29-Jährige Profi.

Erst wurde sie mit dem Sportpreis des zweiten Quartals vom Stadtsportverband Hamminkeln ausgezeichnet, anschließend stellte Kirsten de Baey-Ruszin ihre starke Form unter Beweis. Die Triathletin des Hamminkelner SV, die sich beim Ironman in Frankfurt für die legendäre Veranstaltung auf Hawaii (12. Oktober) qualifiziert hat, dominierte bei den Damen die mittlere Distanz in Sassenberg. Mit der neuen persönlichen Bestzeit von 4:14,19 Stunden über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und einem Halbmarathon von 21,1 Kilometer ließ sie die Konkurrentinnen weit hinter sich und belegte im Gesamtklassement den dritten Platz.

„Ich bin sehr zufrieden damit“, sagte Kirsten de Baey-Ruszin nach dem Wettkampf. Sie habe nicht wirklich gewusst, wo sie leistungsmäßig stehe. Denn nach Frankfurt habe sie es vier Wochen lang eher ruhiger angehen lassen. „Trotzdem habe ich noch nie so eine Zeit ins Wasser und auf den Asphalt gezaubert“, so de Baey-Ruszin. Auf einer Mitteldistanz will die 29-Jährige noch mal ihre Form testen, Neuwied am 17. August steht in der Planung. Am 25. August will sie dann beim heimischen Citylauf über zehn Kilometer starten. Im September soll die Vorbereitung auf den Ironman auf Hawaii ausschließlich im Training erfolgen.

Die Planung für das kommende Jahr steht bei der Hamminkelner Ausdauersportlerin kurz vor dem Abschluss. Kirsten de Baey-Ruszin schließt sich der Profiszene an. „Es läuft in der kommenden Saison darauf hinaus“, sagt das Mitglied des Hamminkelner SV. Allerdings will sie trotz der Profikarriere weiterhin Vollzeit berufstätig sein.

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