Reiten

Kullmann und Champ of Class trennen sich mit DM-Bronze

Johanna Kullmann und Champ of Class beendeten ihre gemeinsame Turnierkarriere.

Johanna Kullmann und Champ of Class beendeten ihre gemeinsame Turnierkarriere.

Foto: Mirka Nilkens / Verein

Hamminkeln.  Zum Ende ihrer Ponyzeit und seiner Turnierlaufbahn trennen sich Johanna Kullmann und Champ of Class standesgemäß nach einem weiteren Erfolg.

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320 Reit-Talente aus ganz Deutschland trafen sich im pfälzischen Zeiskam, um die Deutschen Jugendmeister der Altersklassen Children, Pony, Junioren und Junge Reiter zu ermitteln. Johanna Kullmann, die für den RV Jagdfalke Brünen startet und seit Anfang des Jahres Mitglied des Bundeskaders der Pony-Dressurreiter ist, krönte dort den Abschluss ihrer Ponyzeit auf Champ of Class mit der Bronzemedaille. Es war eine von nur zwei Medaillen für das Rheinland.

In der Mannschaftswertung belegte das Paar den vierten Rang mit 72,2 Prozent, steigerte sich in der Einzelwertung auf den dritten Rang (73,5) und besiegelte am dritten Tag den Bronze-Erfolg mit dem dritten Platz und 77,1 Prozent in der finalen Kür.

„Zeiskam war etwas ganz Besonderes für mich, da es das letzte große Turnier mit Champ of Class ist. Ich bin hierhergefahren, um die Deutschen Meisterschaften noch einmal mit ihm zu genießen“, so die 16-jährige Schülerin des Bocholter St. Josef-Gymnasiums.

Die Schwester übernimmt

„Für Johanna, deren Pony zur Europameisterschaft nicht hundertprozentig fit war, ist der Gewinn der Bronzemedaille hier in Zeiskam ein toller Abschluss ihrer Ponyzeit“, freute sich auch Bundestrainerin Cornelia Endres.

Champ of Class, der 15-jährige Rheinländer Wallach, mit dem Johanna Kullmann in den letzten drei Jahren viele nationale und internationale Platzierungen, Siege und Titel feierte, wird trotz dem Ende der gemeinsamen Ponyzeit bei ihr bleiben. „Er ist ein ganz besonderes Pony und hat mir so viel beigebracht – ein echter Lehrmeister. Meine zwölfjährige Schwester Pauline wird ihn weiter reiten. Allerdings stehen für ihn keine internationalen Starts mehr auf dem Plan“, so die Rheinländerin, die ihre Rührung bei der Meisterehrung kaum verbergen konnte.

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