Fußball-Landesliga

Lackhausen hat gute Erinnerungen an Niederwenigern

Im Hinspiel erzielte Necati Güclü (links) den Siegtreffer. Der Angreifer spielt aber nicht mehr für den PSV.

Im Hinspiel erzielte Necati Güclü (links) den Siegtreffer. Der Angreifer spielt aber nicht mehr für den PSV.

Foto: STEFAN AREND

Wesel.   Die letzten Begegnungen gegen das Team aus Hattingen bestritten die Weseler erfolgreich. Am Sonntag kommen die Sportfreunde an den Molkereiweg.

Die Rückschau auf die jüngsten Vergleiche mit den Sportfreunden Niederwenigern fällt beim PSV Lackhausen ausgesprochen erfreulich aus. In der vergangenen Saison starteten die Weseler mit einem Heimsieg über das Team aus Hattingen die Flucht aus dem Tabellenkeller, zum Auftakt dieser Spielzeit gelang ein 1:0-Auswärtserfolg, obwohl die Gäste eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl agieren mussten. „Wir wollen am Sonntag eine weitere positive Erinnerung hinzufügen“, sagt Trainer Björn Assfelder bestimmt. Um 14.30 Uhr empfängt sein Fußball-Landesligist dann den Tabellensechsten am Molkereiweg zum ersten Pflichtspiel 2018.

Platz in gutem Zustand

Die Chance, dass auf dem heimischen Rasen tatsächlich gespielt werden kann, schätzt Assfelder als groß ein: „Der Platz hat zwei Monate lang geruht, er ist in einem sehr guten Zustand.“ Letzteres soll auch für seine Schützlinge gelten: „Ich glaube, wir haben die Jungs in der Vorbereitung soweit fit bekommen“, sagt der PSV-Coach. Zwar überzeugten die Lackhausener Kicker ihren Übungsleiter in manchem Testspiel nicht wirklich, am Dienstag beim 0:1 gegen Westfalenligist Schermbeck war aber schon eine deutliche Steigerung zu erkennen. „Wenn wir diese Leistung bestätigen können und vielleicht noch ein bisschen ‘was draufsetzen, dann bin ich sehr optimistisch für Sonntag“, erklärt der 34-Jährige.

Personalsituation „überragend“

Nach den großen Verletzungssorgen der Hinserie, in der Assfelder stets nur sehr wenige Alternativen zur Verfügung standen, nennt der Trainer die aktuelle Personalsituation „überragend“. Gleich 23 Akteure sind spielbereit. Nur Christopher Abel (Urlaub) und der verletzte Alpay Erdem fehlen noch. Damit hat Assfelder die Qual der Wahl, aber vor allem auch genügend Optionen, um in der Begegnung angemessen reagieren zu können.

Eisenstein ein Kandidat

Ein Kandidat auf einen Einsatz ist auf jeden Fall auch Angreifer Sebastian Eisenstein, der im Januar nach halbjähriger Pause wieder ins Training eingestiegen ist. „Von der Grundfitness her gehört er zu den Besten, und mit seiner Erfahrung kann er uns auf jeden Fall helfen. Man merkt ab und zu noch, dass ihm der Spielrhythmus fehlt, aber das kann Sebastian anderweitig kompensieren“, ist der Übungsleiter mit dem Rückkehrer bislang hoch zufrieden.

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