Fußball-Landesliga

Lackhausen punktet nach sechs Niederlagen in Serie wieder

Lauritz Meis (rechts) kann hier Arminia-Stürmer Ömer Akbel gerade noch stoppen.

Foto: ERWIN POTTGIESSER

Lauritz Meis (rechts) kann hier Arminia-Stürmer Ömer Akbel gerade noch stoppen. Foto: ERWIN POTTGIESSER

Wesel.   Fußball-Landesligist PSV erkämpft sich ein 0:0 gegen die DJK Arminia Klosterhardt. Für den Weseler Trainer Björn Assfelder war auch mehr drin.

War das Glas nun halbleer oder doch halbvoll? Björn Assfelder war sich da kurz nach Spielschluss noch nicht so sicher. „Einerseits ist das Ergebnis nach den letzten Wochen natürlich ein Erfolgserlebnis. Andererseits war heute aber auch mehr drin“, befand der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Lackhausen. Nach sechs Niederlagen in Folge erkämpften sich die Weseler am heimischen Molkereiweg ein 0:0 gegen die DJK Arminia Klosterhardt.

Um die rote Laterne abzugeben, reichte der Punktgewinn nicht, aber die Konkurrenz im Keller ging fast durchweg leer aus. Der Abstand auf den Relegationsplatz, auf dem Hamborn 07 steht, beträgt somit nur noch einen Zähler.

Beste Chance durch Güclü

Mit einem Dreier hätte sich Lackhausen also bis auf den 15. Rang vorarbeiten können, und der lag gestern durchaus im Bereich des Möglichen, auch wenn Assfelder auf einige Stammkräfte verzichten musste. Immerhin meldete sich der angeschlagene Luis Blaswich rechtzeitig fit. Auf der Bank nahmen neben Keeper Yannik Brand und Routinier Admir Begic mit Bastian Rupsch, Jona Sobotta und Robin Müller drei A-Junioren Platz. „Ich hätte kein Problem damit gehabt, einen von ihnen zu bringen. Aber es gab auch keine große Veranlassung zum Wechseln, auch wenn der ein oder andere am Ende auf dem Zahnfleisch ging“, erklärte der Trainer, der in der Schlussphase nur Begic für den glücklosen Nico Giese einwechselte und Eray Tuncel auf dessen rechte Seite beorderte. Von dort hätte Tuncel fast den Siegtreffer vorbereitet, doch Necati Güclü konnte die scharfe Hereingabe im Zentrum nicht verwerten (85.).

PSV hat etwas mehr vom Spiel

Es war eine der besten, wenn nicht die beste Gelegenheit der Gastgeber, die zwar über weite Strecken etwas mehr vom Spiel hatten, sich aber schwer taten, den Ball in die gefährliche Zone zu bringen. Gerade in der ersten Hälfte hatten die Oberhausener deshalb auch die gefährlicheren Möglichkeiten. Schon nach vier Minuten kam DJK-Stürmer Ömer Akbel aussichtsreich zum Schuss. Sein Versuch geriet aber zu harmlos, war kein Problem für den selten geprüften Sebastian Kaiser im Weseler Tor.

Die beste PSV-Chance vor dem Wechsel bot sich Donovan Sadek, nachdem sich Güclü auf der linken Seite durchgesetzt und in den Rückraum gepasst hatte, aber Arminia-Keeper Dominik Varlemann war auf dem Posten (31.).

„Wir waren meiner Meinung nach die etwas aktivere Mannschaft. Dass wir unsere Chancen nicht nutzen, ist aber leider auch nichts neues. Im Vergleich zur zweiten Hälfte gegen Duisburg am letzten Sonntag, war das heute aber eine deutliche Steigerung“, erklärte Assfelder.

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