Volleyball

Olaf Betting kann bei BW Dingden auch Zuschauer

Olaf Betting entspannt sich auf der Tribüne.

Olaf Betting entspannt sich auf der Tribüne.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Olaf Betting kehrte nach vielen Jahren als Trainer nun erstmals als Zuschauer zu den Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden zurück.

Als am Samstagabend nach und nach die Zuschauer die Sporthalle am Mumbecker Bach betraten, um die Begegnung zwischen den Volleyballerinnen von BW Dingden und der Mannschaft der Deutschen Sporthochschule Köln zu sehen, war auch Olaf Betting unter ihnen.

Der ehemalige und langjährige Trainer des Zweitligisten hatte nach der vergangenen Saison sein Amt niedergelegt und wollte künftig nur noch als Zuschauer von der Tribüne aus dabei sein.

Durchweg entspannt

Betting hielt sein Versprechen. Er kam erst unmittelbar vor dem Start der Partie und wirkte durchweg entspannt in der Rolle des Zuschauers. Ein Pläuschchen hier, eine kleine fachliche Analyse da.

Mit einer Cola und einem Brezel bewaffnet lehnte sich Betting Mitte des zweiten Satzes, in der wohl stärksten Dingdener Phase, zurück und fühlte mit seinem ehemaligen Team. Ab und zu folgte auch ein kräftiger Applaus.

Aber wie gefällt Olaf Betting die Rolle des Zuschauers eigentlich wirklich? „Sehr gut“, erwidert der Ex-Coach und merkt an: „Es ist mittlerweile ja auch ein gewisser zeitlicher Abstand da, deshalb fällt mir das bestimmt auch leichter. Ich kann auf jeden Fall ganz entspannt hier sitzen und das Spiel genießen. Das macht schon Spaß.“

Viel Lob für die Mannschaft

Wie entspannt Olaf Betting die Sache angeht, zeigt aber nicht nur sein Kommen kurz vor Spielbeginn, sondern der Grund dafür: „Ich habe vorhin noch Fußball geguckt und bin dann kurz vor dem Spiel erst los.“ Solche Samstage waren als Trainer der Dingdener Damen mit Sicherheit eine Seltenheit.

Betting hat sein Fachwissen durch seinen Rücktritt natürlich nicht abgegeben und sich die Mannschaft genaustens angeschaut. Abschließend lobt er das Spiel unter dem neuen BWD-Trainer Marinus Wouterse: „Die Mannschaft spielt wirklich sehr gut, macht wenige Fehler bei der Angabe und noch weniger in der Annahme. Und man darf nicht vergessen, dass da noch zwei Spielerinnen fehlen. Die würden das mit Sicherheit auch noch aufwerten.“

Auch wenn es für die Dingdenerinnen gegen Köln nicht zum Sieg gereicht hat, konnte man mit Leistung, Einstellung und dem ersten Punkt zufrieden sein. Und Olaf Betting wird auch beim nächsten Heimspiel am Mumbecker Bach wieder unter den Zuschauern weilen.

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