Fußball-Landesliga

PSV Lackhausen will gegen Klosterhardt den Knoten lösen

Sebastian Kaiser soll am Sonntag wieder ein sicherer Rückhalt sein.

Foto: Gerd Hermann

Sebastian Kaiser soll am Sonntag wieder ein sicherer Rückhalt sein. Foto: Gerd Hermann

Wesel.   Der Weseler Fußball-Landesligist empfängt nach sechs Niederlagen den Tabellenneunten aus Oberhausen. Die Mannschaft zeigt sich einsichtig.

Dass sich seine Schützlinge in der vergangenen Saison als scheinbar abgeschlagenes Winter-Schlusslicht am Ende noch souverän den Klassenerhalt sicherten, soll für Björn Assfelder keine Blaupause sein. „Wir dürfen uns auf keinen Fall darauf verlassen, dass so etwas wieder funktioniert, sondern frühzeitig unsere Punkte holen. Im Idealfall fangen wir am Sonntag damit an“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Lackhausen. Im zweiten Heimspiel in Serie gegen die DJK Arminia Klosterhardt soll am Sonntag um 15 Uhr nach sechs Niederlagen in Folge der Knoten endlich wieder platzen.

Ganz schwache zweite Hälfte

Die 1:4-Niederlage gegen Duisburg 1900 am letzten Sonntag hat den Weselern erstmals in dieser Saison die Rote Laterne eingebracht. Und vor allem der ganz schwache Auftritt in Hälfte zwei passte dabei auch zu einem Tabellenletzten. Aber Assfelder ist optimistisch, dass sich seine Elf gegen den Neunten aus Oberhausen wieder ganz anders präsentiert. Die Leistung gegen Duisburg wurde am Dienstag aufgearbeitet, die Mannschaft zeigte sich einsichtig. Trainingsbeteiligung- und Intensität passten unter der Woche. Auch der Auftritt beim 3:0-Sieg im Kreispokal über Mussum stimmte den Coach positiv.

Blaswich und Vos fraglich

Alles andere als positiv stellt sich hingegen die Personalsituation für das Klosterhardt-Spiel dar. Zum ohnehin schon großen Lazarett könnte sich auch noch Luis Blaswich gesellen, der im Training einen Pferdekuss einstecken musste. Ob es bei Oliver Vos (Adduktorenzerrung) diesmal wieder reicht, entscheidet sich ebenfalls kurzfristig. Dennis Sengbusch weilt noch im Urlaub, und Timo Giese besucht eine Familienfeier. Gar nicht gut zu sprechen ist Assfelder auf Noah Lübbe und Johannes Bruns, die das Spiel wegen einer Kegeltour verpassen werden. „Wenn die Jungs, die für sie reinkommen, es gut machen, werden die beiden natürlich erst einmal nicht mehr spielen“, macht der Trainer deutlich, welches Eigentor sich das Duo mit seiner Abwesenheit schießen könnte.

Vielleicht mit drei A-Junioren

Robin Müller wird auf jeden Fall wieder zum Lackhausener Kader gehören. Falls auch die angeschlagenen Vos und Blaswich passen müssen, sollen mit Jona Sobotta und Bastian Rupsch zwei weitere A-Junioren dabei sein. Deren Unbekümmertheit könne vielleicht sogar ein Plus sein, denkt Assfelder, der sich im Vorfeld – wie eigentlich immer – nicht zu viel mit dem Kontrahenten beschäftigen möchte: „Wir werden wieder eine Idee haben, wie wir das Spiel bestreiten möchten. Und die ist nicht unbedingt an Klosterhardt ausgerichtet.“

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