Kommentar

Spielabsagen wegen Sturm: Der Verband hat richtig gehandelt

Sturmtief Sabine wirbelte auch das das Sportwochenende mächtig durcheinander.

Sturmtief Sabine wirbelte auch das das Sportwochenende mächtig durcheinander.

Foto: Symbolbild: Lars Fröhlich / FFS

Am Niederrhein.  Der Fußball-Verband Niederrhein hat den Spielbetrieb wegen Sturmtief Sabine teilweise ruhen lassen. Die richtige Entscheidung. Ein Kommentar

Der erste Sturm des Jahres wirbelt das Sportwochenende mächtig durcheinander. Einige Städte der Region strichen vorsorglich schon am Samstag alle für Sonntag angesetzten Veranstaltungen. Ob Freiluft- oder Hallensportart – die Sportstätten blieben verriegelt.

Das mag zunächst drastisch wirken. Es geht jedoch nicht nur um die geregelten Spielabläufe und den Schutz der Aktiven während des Spiels, sondern auch um die Sicherheit von Sportlern, Offiziellen und Fans bei An- und Abreise.

Dass selbst eine Großveranstaltung wie das für Sonntagnachmittag angesetzt Rheinische Derby in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln abgesagt wurde, unterstreicht eindeutig, wie berechtigt die Sorge bei den Entscheidungsträgern der Verbände und Kommunen ist. Sicherheit geht immer vor.

Der Fußball-Verband Niederrhein hat sich nach anfänglichem Zögen schließlich am Sonntagmorgen entschieden, die Nachmittagsspiele bis zur Oberliga komplett abzusagen. Das war ein logischer, ein absolut richtiger Schritt. Wenngleich die kurzfristige Bekanntmachung jene Mannschaften, die eine weite Anreise auf sich nehmen mussten, womöglich zu spät erreicht hat.

Noch sinnvoller wäre es gewesen, pauschal alle Spiele abzusagen. Am Vormittag und Mittag wurde, bei da schon kräftigem Wind, allerdings noch angepfiffen. Dass es sich dabei größtenteils um Jugendspiele gehandelt haben dürfte, macht das Vorgehen der Entscheidungsträger nicht nachvollziehbar.

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