Fußball-Kreisliga A

SV Brünen kommt gegen den Spitzenreiter immer zu spät

Markierte beide Treffer zum Bislicher Sieg: Kai Sprenger.

Foto: Gerd Hermann

Markierte beide Treffer zum Bislicher Sieg: Kai Sprenger. Foto: Gerd Hermann

Am Niederrhein.   In der Fußball-Kreisliga A unterlag der SV Brünen der Elf von TuB Mussum mit 0:4. Eine Serie endete für den Bezirksliga-Absteiger SV Bislich.

Der SV Brünen musste die zweite Saison-Niederlage in der Fußball-Kreisliga A einstecken. Gegen den neuen Tabellenführer TuB Mussum, der bisher alle Spiele gewonnen hat, zog die Mannschaft von Aycin Özbek zu Hause mit 0:4 (0:2) den Kürzeren. „Gegen diesen Gegner kann man verlieren. Mussum ist eine Top-Mannschaft“, so der Brüner Trainer, der die Pleite schnell abhaken will.

Wichtig war ihm vor allem, dass das Verletzten-Lazarett sich nicht noch einmal erweitert. Denn Harutjun Kodak musste nach einer Stunde aufgrund einer Knieblessur ausgewechselt werden. „Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist. Das wäre katastrophal“, so Özbek. Nach einer halben Stunde hatte er schon seinen Innenverteidiger Lukas Dames vom Spielfeld nehmen müssen. Der Defensiv-Akteur hatte sich nach einem Zusammenprall eine Platzwunde am Kopf zugezogen, die im Krankenhaus genäht werden musste.

Die Hausherren waren bereits nach zwei Minuten in Rückstand geraten. Der Gast traf durch einen Sonntagsschuss. Christian Purps verpasste mit seinem Kopfball an die Latte (20.) den Ausgleich für die Brüner. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Mussum auf 2:0. In der zweiten Hälfte legte der Gast das 3:0 (70.) und 4:0 (75.) nach. „Wir waren insgesamt nicht bissig genug und immer einen Schritt zu spät“, sagte Özbek.

Kai Sprenger dreht für den SV Bislich das Spiel

Der SV Bislich hat seinen Negativlauf von zwei Niederlagen in Folge gestoppt. Die Mannschaft von Bernd Pagojus setzte sich auf eigener Anlage mit 2:1 (0:1) gegen Westfalia Anholt durch. „Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir als Mannschaft aufgetreten sind“, so der Trainer. Vor allem in der Defensive steigerte sich sein Team im Vergleich zu der Vorwoche. Trotzdem musste es nach 28 Minuten das 0:1 hinnehmen.

Kai Sprenger erzielte in der 65. Minute nach Vorlage von Jonas Rösner den Ausgleich. „Wir haben im zweiten Durchgang besser nach vorne gespielt“, so Pagojus. Sprenger sorgte durch seinen verwandelten Elfmeter schließlich für den Sieg (89.). „Der war aufgrund der zweiten Hälfte auch verdient“, sagte Pagojus.

Gute Leistung, doch HSC Berg geht wieder leer aus

Der HSC Berg konnte seine Niederlagen-Serie nicht stoppen. Der Aufsteiger unterlag dem SV Biemenhorst auswärts mit 0:2 (0:0) und kassierte die fünfte Pleite in Serie. „Ich freue mich über die Leistung. Dass wir uns nicht belohnt haben, ist einfach nur ärgerlich“, sagte HSC-Coach Guido Dickmann.

Sein Team präsentierte sich von Anfang an gut. Drei Minuten vor der Pause wurde dem HSC ein Foulelfmeter gegen Sascha Schröder verwehrt. In der 51. Minute fiel das 0:1, kurz vor Schluss das 0:2 (88.). Dominik Peters sah beim HSC zudem die Ampelkarte (89.). „Wenn wir so spielen, werden wir wieder erfolgreich sein. Auf diese Leistung müssen wir aufbauen“, sagte Dickmann.

Bereits zur Pause steht Höhe der GWL-Schlappe fest

GW Lankern musste eine 1:4 (1:4)-Heimniederlage gegen die DJK SF 97/30 Lowick hinnehmen. „Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot angetreten. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, so GWL-Coach Markus Rambach. Den Übungsleiter hatte unter der Woche eine weitere Hiobsbotschaft erreicht. Mittelfeld-Akteur Tobias Görkes fällt mit einem Mittelfußbruch die gesamte Hinrunde aus.

Trotz aller personellen Probleme waren die Grün-Weißen nach acht Minuten in Führung gegangen. Daniel Bott war zur Stelle. Der Ausgleich folgte postwendend (9.). Mit dem 2:1 (25.) wendeten die Gäste das Blatt und erhöhten noch vor der Pause auf 4:1 (34./38.).

SV Büderich verschläft die erste Halbzeit

In der A-Liga des Kreises Moers ging der SV Büderich leer aus. Der Aufsteiger verlor mit 1:3 (0:2) beim SSV Lüttingen und rutschte auf den zwölften Tabellenrang ab. Der SVB fand nur schwer in die Partie und lag nach 13 Minuten bereits mit 0:1 zurück. Das 0:2 fiel kurz vor der Pause (42.). „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Daher können wir uns am Ende auch nicht über die Niederlage beschweren“, so SVB-Trainer Stefan Tebbe.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff kassierten die Gäste das 0:3 (49.). „Wir haben uns deutlich gesteigert, aber es hat nicht mehr gereicht“, so Tebbe. Daniel van Husen markierte den Endstand (77.). (fp)

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