Fußball

SV Hamminkeln verliert in Haldern durch späten Doppelschlag

Der Hamminkelner Trainer Michael Tyrann war nach zwei späten Gegentreffern in Haldern bedient.

Der Hamminkelner Trainer Michael Tyrann war nach zwei späten Gegentreffern in Haldern bedient.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Die Mannschaft von Trainer Michael Tyrann führt im Bezirksliga-Spiel mit 2:1, steht aber am Ende bei der 2:3-Niederlage mit leeren Händen da.

Der SV Hamminkeln hat ein fast schon gewonnenes Bezirksliga-Match beim SV Haldern am Ende noch komplett aus der Hand gegeben. Durch einen späten Doppelschlag drehten die Hausherren das Spiel und die Hamminkelner verloren mit 2:3 (1:1). „Wir haben zweimal geführt, dann muss man so ein Spiel einfach gewinnen“, haderte HSV-Coach Michael Tyrann. „Der Gegner war aber auch deutlich galliger als wir“.

Wirtz verwandelt Elfmeter

Gegen die bisher stärkste Defensive in der Bezirksliga taten sich auch die Hamminkelner schwer, im ersten Durchgang konnten sich die Gäste keine zwingende Chance erarbeiten. Dennoch gelang der Führungstreffer, weil Niklas Lange im Strafraum gefoult wurde und Tom Wirtz den Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte (32.). Aber noch vor der Pause schlugen die Hausherren zum 1:1 zurück (43.).

Hoffmann trifft nach Konter

Im zweiten Durchgang hatten die Hamminkelner weiter Mühe Chancen zu kreieren, kamen nun allerdings etwas besser ins Spiel. Der beste Angriff der Partie führte dann auch zum 2:1, als die Grün-Weißen nach einem Halderner Freistoß einen Bilderbuchkonter fuhren und Lasse Hoffmann das Leder schließlich über die Linie spitzelte (84.).

Doch in der 90. Minute zerplatzte der fünfte Saisonsieg, als die Hamminkelner nach einem Freistoß nicht klären konnten und Lukas Zitter zum 2:2 abstaubte. Und es kam noch schlimmer für die Gäste. In der dritten Minute der Nachspielzeit zog Christopher Kipp aus 18 Metern ab und sein Schuss landete zum 3:2 für Haldern im Winkel.

SV Hamminkeln: Winkin; Bahrenberg, Vos, Hoffmann, Klump (46. Laub), Hollenberg, Ebbert (64. Paus), Lange, Heidemann, Hamzaoglu (78. Schendel), Wirtz.

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