Fußball-Kreisliga A

SV Ringenberg beim HSC Berg: Traumtor entscheidet das Derby

Pascal Wieczorek (links) und seine Ringenberger Mannschaftskameraden waren meist einen Schritt schneller am Ball.

Pascal Wieczorek (links) und seine Ringenberger Mannschaftskameraden waren meist einen Schritt schneller am Ball.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Der SV Ringenberg setzt sich in der Kreisliga beim HSC Berg mit 1:0 durch. In Brünen geht es spektakulär zu.

In der Fußball-Kreisliga A gewann der SV Ringenberg am Donnerstagabend das Derby beim HSC Berg mit 1:0 (1:0). Zum Matchwinner avancierte David Pasz. Dem SVR-Kapitän gelang ein Siegtreffer der Marke „Tor des Monats“. Pasz nagelte den Ball aus gut und gerne 22 Metern volley unter das Lattenkreuz. Sein Trainer Dennis Reddmann war nach dem Schlusspfiff angetan von dem Geniestreich, aber keineswegs rundum zufrieden: „Das war ein niveauarmes Spiel. Dafür, dass wir gefühlt 85 Prozent Ballbesitz hatten, haben wir uns das Leben ein bisschen zu schwer gemacht.“

Die Gäste ließen vier gute Gelegenheiten, um auf 0:2 zu erhöhen, verstreichen. Durchaus einverstanden mit dem Aufritt seiner Mannschaft war hingegen HSC-Trainer Adolf Grill: „Das war eine erfreuliche Leistung. Wir haben alles reingeworfen. Schade, dass es nicht zum ersten Punkt gereicht hat.“

HSC Berg hatte Chance zum Ausgleich

Kurz nach der Pause vergab Oliver Terhorst die Chance zum Ausgleich (48.), in der Nachspielzeit verfehlte der Freistoß von Marek Terörde sein Ziel. „Das war trotz der Niederlage ein Schritt in die richtige Richtung“, so Grill: „Jetzt wollen wir am Sonntag gegen den TuB Bocholt II punkten. Vielleicht ja sogar direkt dreifach.“ Der SV Ringenberg muss beim GSV Suderwick antreten. „Die Voraussetzungen sind ähnlich. Das wird wieder ein Kampfspiel“, prophezeit Dennis Reddmann.

BW Wertherbruch ließ mit einem 3:0 (1:0)-Erfolg über Westfalia Anholt aufhorchen. „Wir haben absolut verdient gewonnen. Das war eine richtig starke Leistung gegen einen Aufstiegskandidaten“, zeigte sich Trainer René Olejniczak sehr zufrieden. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte sorgte Leonardo Moschüring für die Führung. Nachdem Dominik Schweers im Strafraum gefoult worden war, verwandelte der BWW-Torjäger den fälligen Elfmeter (33.). Nach dem Wechsel verlagerte sich Wertherbruch aufs Kontern. In Überzahl – Anholt war nach Gelb-Rot ab der 75. Minute nur noch zu zehnt – sorgten Jan HWertherbeegmann (84.) und der eingewechselte Maximilian Katemann (88.) für die Entscheidung. „Das war mit die beste Saisonleistung“, befand René Olejniczak: „Jetzt fahren wir am Sonntag mit breiter Brust nach Rees. Danach ist ein Fünftel der Saison um, und wir können eine erste Zwischenbilanz ziehen.“

SV Brünen gewinnt spannende Partie gegen DJK Barlo

Eine Berg- und Talfahrt mit glücklichem Ausgang erlebte der SV Brünen in der vorgezogenen Partie gegen die DJK Barlo. „Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer und ein ganz schlechtes für meine Nerven“, meinte Trainer Aycin Özbek nach dem 5:4 (2:2)-Erfolg. Mann des Tages war Luca Schanzmann, der gleich vier Mal traf (3., 19., 65., 86.). Den fünften Treffer steuerte Dominik Stenzel (64.) bei.

Nach der 2:0-Führung geriet Brünen zwischen der 37. und 47. Minute mit 2:3 ins Hint

rtreffen. „Wichtig war, dass die Köpfe danach oben geblieben sind“, so Özbek. Nach dem Brüner Doppelschlag (64., 65.) kamen die Gäste noch einmal zurück (78.). Auf Schanzmanns vierten Treffer hatten sie dann aber keine Antwort mehr parat.

Vor einer hohen Hürde steht am Sonntag der SV Bislich. „Ich wäre froh, wenn wir einen Punkt mitnehmen könnten“, meint Trainer Steffen Herden vor der Partie beim SV Haldern. Im zentralen Mittelfeld muss Herden umbauen, da Firat Samhal und Jan Lantermann im Urlaub sind und Denis Theißen beruflich verhindert ist. „Diese Ausfälle zu kompensieren, wird nicht einfach. Aber zum Glück haben wir ja einen breiten Kader“, so Herden: „Wir müssen zusehen, dass wir an die starke erste Hälfte gegen Mussum anknüpfen.“

Duell der Unbesiegten

In der Kreisliga A des Kreises Recklinghausen reist der SV Schermbeck II am Sonntag als Favorit zur Zweitvertretung des SC Reken II, die bislang erst zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte. „Wir wollen unbedingt gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Wochen der Wahrheit zu gehen“, sagt der Schermbecker Trainer Sleiman Salha. Abgesehen von Claudius Mertes und Henning Jacoby, die im Kader der ersten Mannschaft stehen, kann die SVS-Reserve aus dem Vollen schöpfen.

Nachbar und Ligakonkurrent TuS Gahlen ist noch ungeschlagen. Trainer Thomas Grefen hofft, dass dies auch nach dem richtig schweren Auswärtsspiel beim VfL Ramsdorf noch gilt. Die Gastgeber konnten alle ihre fünf Spiele gewinnen. „Ramsdorf ist einer Topfavoriten auf den Aufstieg. Ich freue mich darauf zu sehen, wo wir stehen“, sagt Grefen. Neben den beiden Langzeitverletzten Anton Kötter und Leon Schliebach muss der Übungsleiter auch noch auf den gelb-rot-gesperrten Neuzugang Bastian Bruß verzichten.

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