Fußball

SV Schermbeck denkt auch ein wenig an den DFB-Pokal

Nimmt im Pokal den Platz zwischen den Pfosten ein: Tim Krückemeier.

Nimmt im Pokal den Platz zwischen den Pfosten ein: Tim Krückemeier.

Foto: Erwin Pottgiesser/FFS

Schermbeck.  In der zweiten Verbandspokalrunde gastiert der Fußall-Oberligist SV Schermbeck am Donnerstag beim Landesligisten BW Westfalia Langenbochum.

Die Oberliga-Fußballer des SV Schermbeck durften zuletzt kurz durchatmen. Nach drei englischen Wochen in Folge war nur die Meisterschaft angesagt. Doch das war es dann vorerst mit der Pause. Am Donnerstag (19 Uhr) wartet die zweite Runde des Verbandspokals auf die Elf von Trainer Thomas Falkowski. Gastgeber des Oberligisten ist das punktlose Landesliga-Schlusslicht BW Westfalia Langenbochum.

Die prekäre Situation des Gastgebers sieht Falkowski nicht als Vorteil an. „Das macht die Aufgabe eher schwieriger. Denn jeder denkt, dass wir da locker gewinnen. Aber Langenbochum kann den miserablen Saisonstart gegen uns wettmachen“, sagt der Trainer. Für ihn besitzt der Westfalenpokal eine „große Bedeutung“. In der Ferne lockt schließlich die erste DFB-Pokalrunde. „Das ist ein hohes Ziel und natürlich noch ein weiter Weg bis dahin“, weiß der 36-Jährige. Als Nahziel gibt der Trainer das Überwintern in dem Wettbewerb aus. Bei einem Erfolg in Langenbochum ginge es gegen den Sieger aus BSV Menden/SV Hohenlimburg.

Personell kann der Schermbecker Übungsleiter durchatmen. Mel Gerner, Dominik Göbel, Gökhan Turan und Kevin Rudolph befinden sich voll im Training. Mit dem Quartett kann Thomas Falkowski wieder planen. Damit tauchen nur noch Benedikt Helling, den immer wieder Achillessehnenprobleme plagen, Maik Habitz (Kreuzbandriss) und Bilal Can Özkara (Bänderriss) auf der Verletztenliste auf.

So besitzt Thomas Falkowski fast schon die Qual der Wahl. Im Pokal rückt auf jeden Fall Tim Krückemeier wieder zwischen die Pfosten. „Das Grundgerüst bleibt stehen, aber auf der ein oder anderen Position werden ich etwas rotieren“, sagt der Coach. Marek Klimczok und Kilian Niewerth sind Kandidaten für eine Erholungspause.

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