Fußball-Oberliga

SV Schermbeck hofft beim sechsten Anlauf auf den Durchbruch

Bilal Can Özkara (rechts) ist wieder fit.

Bilal Can Özkara (rechts) ist wieder fit.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi/FFS

Schermbeck.  Der mit drei Spielen im Rückstand befindliche Fußball-Oberligist SV Schermbeck wartet noch auf den ersten Sieg. Sonntag geht es nach Münster.

Der Bock soll endlich umgestoßen werden: Nach fünf Spielen ohne Sieg brennen die Oberliga-Fußballer des SV Schermbeck darauf, endlich den ersten Dreier dieser Spielzeit einzufahren. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag (15 Uhr), wenn das Team von Trainer Sleiman Salha bei der Zweitvertretung des Regionalligisten SC Preußen Münster antritt. Auch wenn der SVS teilweise bis zu drei Spiele weniger absolvieren konnte als die Konkurrenz, wächst der Druck angesichts des 19. Tabellenplatzes. „Mit Blick auf die Trainingswoche stehen die Chancen gut”, sagt der Schermbecker Coach. „Und – Gütersloh einmal ausgeklammert – erst recht mit Blick auf unsere bisherigen Auswärtsauftritte. Dort müssen wir anknüpfen.”

Tatsächlich klaffte zumindest in den ersten beiden Gastspielen, die jeweils unentschieden endeten, eine Lücke zwischen Aufwand und Ertrag. Das soll nun unbedingt besser werden, vor allem, da vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die SG Finnentrop/Bamenohl erneut ein möglicher Sieg leichtfertig verschenkt wurde (1:1). Gut möglich, dass es das vorerst letzte Spiel der Rot-Weißen auf Naturrasen war. Mit Blick auf die Partie in Münster, aber auch auf die kommenden Heimspiele gegen Sprockhövel und Wattenscheid, ist Kunstrasen der von Salha bevorzugte Untergrund. „Für unser technisch versiertes Team ist es die bessere Alternative”, so der Coach. „So wird unser Spiel planbarer.”

Personallage beim SV Schermbecker bessert sich

Über den Gegner weiß Salha zwar viel, nicht aber, ob nicht noch einige Spieler aus der „Ersten”, die am Samstag gegen Rot-Weiss Essen antritt, den Kontrahenten kurzfristig verstärken werden. Die U 23 der Preußen ist gut ausgebildet, spielt technisch wie taktisch auf hohem Niveau und wird den Schermbeckern einiges abverlangen, will man dort bestehen. „Die haben richtig Bock auf Fußball”, sagt der SVS-Trainer. „Aber das kommt uns entgegen.”

Zudem hat sich die zuletzt angespannte Personalsituation seines Teams deutlich verbessert. Mit Maik Habitz und Kevin Mule-Ewald haben zwei Abwehrspieler ihre Gelb-Rot-Sperre abgesessen, und mit Bilal Can Özkara meldete sich eine ganz wichtige Offensivkraft gesund zurück. Fehlen werden demnach lediglich der rotgesperrte Marek Klimczok und Dominik Hanemann, der an einer schweren Fußprellung laboriert. Alle anderen sind fit. „Wir haben uns intern Ziele gesetzt, was die Punktausbeute in den nächsten drei Partien angeht”, so Salha. „Und damit wollen wir am Sonntag beginnen.“ (beck)

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