Fußball-Westfalenliga

SV Schermbeck verliert und sorgt sich um den Torjäger

Verdacht auf Kreuzbandriss: Marc Schröter blieb beim Aufwärmen im Rasen hängen.

Foto: Erwin Pottgiesser

Verdacht auf Kreuzbandriss: Marc Schröter blieb beim Aufwärmen im Rasen hängen. Foto: Erwin Pottgiesser

Schermbeck.   Mit 1:2 unterlag Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck bei SuS Stadtlohn. Beim Torjäger Marc Schröter besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss.

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Thomas Falkowski fasste die Ereignisse kurz und knapp zusammen. „Das war ein ganz gebrauchter Sonntag“, sagte der Trainer des Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck. Dabei stand für den 34-Jährigen fast weniger das 1:2 (0:1) als Gast des SuS Stadtlohn im Vordergrund, sondern vielmehr die Sorge um Torjäger Marc Schröter. Der war beim Aufwärmtraining im Rasen hängen geblieben. „Das sah nicht gut aus“, so Falkowski, der einen Kreuzbandriss befürchtet. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss geben.

Auch bei Marcel Titz lief es nicht wie gewünscht. Der Abwehrakteur tauchte aus beruflichen Gründen erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn am Platz in Stadtlohn auf, sollte deshalb erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Die Verletzung Schröters machten diese Planung des Coaches aber zunichte. Zudem musste in der Pause auch noch Kapitän Nikolaj Zugcic mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus.

Zu viel Selbstzufriedenheit bei einigen SVS-Kickern

Doch diese unvorhergesehenen Ereignisse wollte der Schermbecker Trainer nicht als Grund für die Niederlage anführen. Vielmehr bezeichnete Falkowski die Schlappe eher als Kopfsache. „Bei dem ein oder anderen gab es zu viel Selbstzufriedenheit“, ärgerte er sich. Die letzten Wochen seien wohl zu gut gelaufen, von einer Fortsetzung gingen die Schermbecker Kicker wie selbstverständlich aus. „Aber Stadtlohn hat ein ganz anderes Gesicht als in den Vorwochen gezeigt, war einfach galliger, entschlossener und aggressiver als wir“, so Falkowski.

Trotzdem hätte die Partie in Richtung des SVS verlaufen können. Denn nach 20 Minuten war Kilian Niewerth im Pech, scheiterte an der Lattenunterkante. „Aber wir haben nie so den Zugriff aufs Spiel gefunden wie in den letzten Wochen“, kritisierte der Übungsleiter. Fast mit dem Pausenpfiff rächte sich dies: Aus spitzen Winkel und nur fünf Meter Entfernung tunnelte Cihan Bolat den SVS-Keeper Benjamin Carpentier.

„Für einen Sieg kamen wir heute nicht infrage“

Mit einem Konter legte Durim Feta das 2:0 nach (65.), ehe Dominik Milaszewski verkürzte (81.). Ein Kopfball von Maik Habitz, der nach 75 Minuten nach vorne beordert wurde, strich knapp am Pfosten vorbei (90.). „Das wäre glücklich gewesen. Für einen Sieg kamen wir heute nicht infrage“, so Falkowski. (R. P.)

SVS: Carpentier; Titz, Habitz, Mule-Ewald, Zugcic (46. Helling), P. Rudolph, Niewerth, K. Rudolph, Poch (70. Grumann), Klimczok, Milaszewski.

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