Fußball-Westfalenliga

SV Schermbeck will eigenem Anspruch gerecht werden

Er ist ein Kandidat für die Doppelspitze zusammen mit Dominik Milaszewski: Kevin Rudolph (links). Sonntag erwartet der SVS den BSV Roxel.

Foto: Gerd Hermann

Er ist ein Kandidat für die Doppelspitze zusammen mit Dominik Milaszewski: Kevin Rudolph (links). Sonntag erwartet der SVS den BSV Roxel. Foto: Gerd Hermann

Schermbeck.   Der Tabellenvorletzte BSV Roxel gastiert am Sonntag beim Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck. Für den Gastgeber zählt dabei nur ein Sieg.

Bei der Videoanalyse nahm er sich ein wenig mehr Zeit. Thomas Falkowski zeigte nach dem Training am Donnerstag seinen Westfalenliga-Fußballern des SV Schermbeck die Defizite auf. „Das hat ein bisschen länger gedauert“, erzählt der Coach. Denn bei der 1:2-Niederlage vergangenen Sonntag bei SuS Stadtlohn gefiel dem 34-Jährigen so einiges nicht. Besonders fand er seine Elf nach den Erfolgen zuvor zu selbstzufrieden. Falkowski ist überzeugt davon, dass am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten BSV Roxel „meine Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen wird“.

Dass der Tabellendritte den Abstiegskandidaten unterschätzt, dies kann sich Thomas Falkowski nicht vorstellen. Zumal die Partie in Stadtlohn „ein Schuss vor den Bug war. Und aus Fehlern muss man auch lernen.“ Bei der Niederlage gab es einige davon. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen hätten nicht gestimmt, dadurch seien die SVS-Spieler nicht in die Zweikämpfe gekommen. Auch in Sachen Aggressivität habe er einiges vermisst. Die laufenden Bilder dienten dem Übungsleiter als Beweis gegenüber den Kickern.

Doch letztlich sei trotz der Niederlage auch nicht alles schlecht gewesen in Stadtlohn. Aber eben verbesserungswürdig. „Und da es dort nicht so gut war, ist eigentlich auch die Zeit, um mal zu wechseln“, kündigt der Schermbecker Übungsleiter an. Hinzu kommt, dass einige Akteure erkältet oder aus beruflichen Gründen im Trainingsbetrieb unter der Woche auch hatten kürzer treten müssen. „Andere haben sich derweil aufgedrängt“, sagt Falkowski. Wer letztlich am Sonntag in der ersten Elf stehen wird, dies will sich der Coach am Samstag überlegen.

Benedikt Helling rückt für Nikolaj Zugcic ins Team

Nur eines steht für ihn fest. „Unser Anspruch ist es, zu Hause gegen Roxel zu gewinnen.“ Dabei erwartet Thomas Falkowski einen Kontrahenten, der sein Glück in der Defensive suchen wird. Für die eigene Elf sei deshalb Geduld gefragt. In der Defensive müsse sich der SVS auf viele lange Bälle einstellen sowie Standards vermeiden. „Außerdem dürfen wir nicht in Konter laufen und den Gegner damit aufbauen“, sagt Falkowski.

Bei der Aufstellung muss der 34-Jährige irgendwie den Ausfall von Torjäger Marc Schröter (Überdehnung der Kreuzbänder, Außenmeniskusanriss) kompensieren. Möglichkeiten gibt es einige: Dominik Milaszewski als einzige Spitze oder zusammen mit Kevin Rudolph vorne. Auch ein Trio mit Milaszewski, Rudolph und Marek Klimczok ist denkbar. Die Entscheidung fällt Falkowski kurzfristig. Klar ist, dass Benedikt Helling für Nikolaj Zugcic (Oberschenkelprobleme) aufläuft. Neben Schröter fehlen der Langzeitverletzte Raphael Niehoff und Niklas Pohlhuis (Knieprobleme).

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