Fußball-Bezirksliga

Trainer Thorsten Albustin verlängert beim Hamminkelner SV

Seine Zeit beim Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV ist noch längst nicht abgelaufen: Thorsten Albustin hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Seine Zeit beim Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV ist noch längst nicht abgelaufen: Thorsten Albustin hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Foto: Lars Fröhlich

Hamminkeln.   Thorsten Albustin bleibt beim Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV. Trainer und Verein verlängerten den Vertrag um eine weitere Spielzeit.

Der Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV und sein Trainer Thorsten Albustin setzen die Zusammenarbeit über die Saison 2017/18 hinaus fort. Beide Seiten einigten sich auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Auch Co-Trainer Michael Tyrann und Torwart-Coach Christoph Müller bleiben dem HSV treu. „Wir sind mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden, Albustin hat der Mannschaft einen ziemlichen Schub gegeben“, sagt Detlef Hooymann, Sportlicher Leiter beim Hamminkelner SV.

Anfang des Jahres hatte Thorsten Albustin den HSV übernommen, wurde zum Nachfolger des zurückgetretenen Uli Kley-Steverding. Ein Punkt betrug damals der Vorsprung auf die Nicht-Abstiegsplätze. Mit einem 2:0 im Endspiel um den Klassenerhalt beim SV Bislich retteten sich die Hamminkelner. Derzeit belegt das Team den neunten Tabellenplatz mit einem Vorsprung von neun Zählern gegenüber dem Relegationsrang. Mit dem Verlauf bis zur Winterpause ist der Coach recht zufrieden. „Nur ist es ein bisschen schade, dass wir zu Hause nicht so punkten konnten wie auswärts“, bedauert der 43-Jährige. 16 Zähler holte das Team in der Fremde, nur zehn blieben auf der eigenen Anlage.

„Ich kann mich dabei auch selbst entwickeln“

Doch letztlich zählt für Thorsten Albustin das Gesamtbild. „Die Mannschaft hat sich stetig weiterentwickelt, sie hat immer mitgezogen und ist lernbereit“, verdeutlicht der Coach. Zudem kompensierte das Team auch das Verletzungspech, das beispielsweise Akteure wie Kapitän Peter Hütten, Johannes Götz oder Hendric Storm ereilte. Für den zweiten Teil der Spielzeit erhofft sich Albustin, bereits frühzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. „Der Ist-Zustand ist gut, den wollen wir nach der Pause festigen.“

Dass er als ehemaliger Profi (MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach) derzeit nur einen Bezirksligisten trainiert, dies stört Albustin nicht. „Klar bin ich ambitioniert, das ist aber nicht so ausschlaggebend. Ich kann hier beim HSV etwas entwickeln und mich dabei auch selbst entwickeln“, sagt der Übungsleiter. Zudem fühle er sich in Hamminkeln sehr wohl und finde optimale Voraussetzungen vor.

Zweiter Grieche im Kader des Bezirksligisten

Nach der Winterpause taucht im Kader des HSV ein neuer Akteur auf. Auf Vermittlung von Maximos Fachantidis hat sich mit Georgius Savvidis ein weiterer Grieche dem Bezirksligisten angeschlossen. Er trainiert bereits seit einigen Wochen mit und ist im neuen Jahr auch in der Meisterschaft spielberechtigt. „Der Junge hat Potenzial und ist schon ziemlich integriert“, sagt Thorsten Albustin. Auch dem Sportlichen Leiter ist der Mittelfeldakteur positiv aufgefallen. „Er macht einen sehr guten Eindruck“, lobt Detlef Hooymann.

Dies wird bei den Hamminkelnern aber auch die einzige personelle Veränderung sein. Für die kommende Spielzeit will Detlef Hooymann demnächst die Gespräche mit den Akteuren aus dem eigenen Kader suchen. Thorsten Albustin kann sich gut vorstellen, dass „wir uns noch auf drei bis vier Positionen verstärken“. Denn in der Saison 2018/19 soll es keinen Stillstand geben. „Wir wollen dann noch einen weiteren Schritt nach vorne gehen“, so der Trainer.

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