Tischtennis

TV Mehrhoog bittet Weseler TV zum Derby

Teamsprecher René Weigang (l.), Mario Tenbrock-Ingenhorst und der TV Mehrhoog empfangen am Sonntag den Weseler TV zum Derby.

Teamsprecher René Weigang (l.), Mario Tenbrock-Ingenhorst und der TV Mehrhoog empfangen am Sonntag den Weseler TV zum Derby.

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Das Derby zwischen dem TVM und dem WTV steht in der Landesliga im Fokus. Hohe Auswärtshürde für GW Flüren.

In der Tischtennis-Landesliga steht am Sonntag das Derby zwischen dem TV Mehrhoog und dem Weseler TV im Fokus. Für die beiden Nachbarn geht es in der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule ab 11 Uhr um wichtige Punkte. Der TVM peilt auch in der zweiten Saison nach dem Aufstieg den Klassenerhalt an. Zum Auftakt bot das Team um Marco Diederichs gegen den NRW-Liga-Absteiger DJK Rhenania Kleve eine starke Leistung und wurde beim 4:9 unter Wert geschlagen. Nach dem Auftakt hatten die Mehrhooger erst mal Pause. Das Duell mit Grün-Weiß Flüren wurde auf den 14. November verlegt, am vergangenen Wochenende fanden dann in Weeze die Kreismeisterschaften statt.

TVM-Teamsprecher René Weigang weiß um die Bedeutung des nachbarschaftlichen Kräftemessens: „Der Abstiegskampf wird auch in dieser Saison wieder eine knappe Kiste. Drei Mannschaften müssen direkt runter, zwei gehen in die Relegation. Wir können die Punkte also sehr gut gebrauchen.“

Die Favoritenrolle nehmen diesmal die Mehrhooger ein, denn im Gegensatz zum WTV können sie aus dem Vollen schöpfen.

Schwarz rückt erneut auf

Die Weseler verfügen in dieser Saison über eine dünne Personaldecke, weshalb Mannschaftsführer Gordon Thiel die Chance, die Klasse zu halten, als „ziemlich gering“ einstuft. Der Saisonstart verlief dafür punktetechnisch überraschend gut. Nach dem 1:9 in Flüren gewann der Landesliga-Dino gegen den ebenfalls stark ersatzgeschwächten Meidericher TTC mit 9:6.

In Mehrhoog muss der Vorjahresneunte auf Ralph und Tobias Benning verzichten. Michael Schwarz rückt erneut auf. „Wir müssen zusehen, dass wir unsere Leistung abrufen. Zu was das unter diesen Vorzeichen dann reicht, muss man sehen“, so Thiel.

Grün-Weiß Flüren ist am Samstag (18.30 Uhr) bei der TTVg Weiß-Rot-Weiß Kleve zu Gast. „Das ist für uns ein echter Gradmesser“, meint Spitzenspieler Wolfgang Gerth: „Wenn Kleve komplett antritt, ist das schon ein dickes Brett. Sie waren in der letzten Saison Fünfter und können auch diesmal eine gute Rolle spielen.“

Ihr Leistungsvermögen untermauerten die Weiß-Rot-Weißen, bei denen der frühere Zweitliga-Spieler Hiroshi Leo Kittenberger die Spitzenposition bekleidet, zuletzt beim 9:6 im Stadtderby gegen Rhenania Kleve. „Wir haben ein richtig schweres Auswärtsspiel vor der Brust“, sagt Gerth. Die Flürener können mit ihrer Stammsechs antreten. Der an Position fünf eingesetzte Oliver Seibert ist aus dem Urlaub zurück und gibt seinen Saisoneinstand.

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