Charity

Schalker Golfkreis hat schon eine Million Euro gespendet

Siggi Held, der neben einer Schalker auch eine Dortmunder Vergangenheit hat, war einer von 140 Spielern, die beim Turnier des Schalker Golfkreises abschlugen.

Foto: Olaf Ziegler

Siggi Held, der neben einer Schalker auch eine Dortmunder Vergangenheit hat, war einer von 140 Spielern, die beim Turnier des Schalker Golfkreises abschlugen. Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Seit zwölf Jahren laden Schalke-Legenden wie Erwin Kremers und Olaf Thon zum „Charity Cup“ nach Gelsenkirchen. Gespielt wird für den guten Zweck.

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Die Schalker Mannschaft der frühen 70er-Jahre gehörte sicher zu den besten Teams in der langen Vereinsgeschichte. Man denke nur an den Sieg im DFB-Pokal 1972 zurück, im selben Jahr wurde Schalke auch Deutscher Vizemeister. Norbert Nigbur stand im Tor, Klaus Fichtel war dabei, ebenso Erwin und Helmut Kremers. Klaus Fischer stand vorne meistens goldrichtig und war der Torjäger. 46 Jahre sind seitdem schon vergangen.

Wie fit die Spieler von früher heute noch sind, stellen sie regelmäßig unter Beweis, wenn sie ihrem gemeinsamen Hobby nachgehen und auf dem Golfplatz stehen. Neben aller fußballerischer Qualität sagt man dieser Schalker Mannschaft von früher vor allem nach, dass es der Teamgeist, der Zusammenhalt war, der sie zum Erfolg geführt hat.

Spenden gehen an Schalke hilft!

Viele der Freunde verstehen sich immer noch bestens. Erwin Kremers war es, der vor zwölf Jahren die Idee hatte, ein Golf-Charity-Turnier zu organisieren, bei dem Geld für den guten Zweck eingespielt wird. Ein Turnier, das seitdem einmal pro Jahr ausgetragen wird und das seitdem gewaltige Spuren in der Stadt hinterlässt.

Während die Spenden zunächst verschiedenen sozialen Einrichtungen in Gelsenkirchen zugute kamen, ist seit 2014 „Schalke hilft!“, die Stiftung des FC Schalke 04, alleiniger Empfänger. „So können wir eine breitere Streuung des Spendenerlöses gewährleisten“, erklärt Erwin Kremers. Die Handlungsfelder von „Schalke hilft!“ sei schließlich sehr vielfältig und das Geld für die „kleinen Sorgenkinder unserer großen Stadt Gelsenkirchen“, wie es Kremers ausdrückt.

Sebastian Buntkirchen, Geschäftsführer von „Schalke hilft!“, war wieder einmal mehr als beeindruckt, was der Schalker Golfkreis auf die Beine gestellt hat. „Die Unterstützung vom Schalker Golfkreis zeigt, dass die Schalker Familie zusammenhält und sich gemeinsam für die Menschen in dieser Stadt einsetzt und stark macht. Darauf bin ich sehr stolz und Erwin Kremers und allen weiteren beteiligten Personen über alle Maßen dankbar.“

Zu diesen beteiligten Personen gehörten in diesem Jahr nicht nur die 140 Spieler, die am Montagmorgen auf der schmucken Anlage des Golfclubs Haus Leythe in verschiedenen Leistungsklassen abschlugen. Wie immer trafen sich die Gastgeber und rund 300 geladene Gäste am Vortag in der Veltins-Arena zu einer Gala. „Es war ein wunderbarer Abend und ein ebenso wunderbares Turnier“, schwärmt Erwin Kremers.

Sachpreise im Wert von 360 00 Euro

Moderator Wolfgang Trepper führte auf der Gala durch das Programm. Comedian Bernd Stelter sorgte ebenso für beste Unterhaltung wie die „RTL-Late-Night-Band“. In einer Tombola wurden Sachpreise im Wert von 36 000 Euro verlost. Der „Charity-Award“ ging an Christoph Metzelder. Der ehemalige Schwimmer Christian Keller hielt die Laudatio. Vize-Weltmeister Metzelder, der von 2010 bis 2013 für Schalke spielte, hat mit seiner Stiftung in den vergangenen zwölf Jahren 37 Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt.

Unter den Gästen, die dann auch Golf spielten, waren der ehemalige Skilangläufer Jochen Behle, Flippers-Star Olaf Malolepski, der ehemalige CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer und Markus Ritterbach, Vizepräsident des 1. FC Köln. Auch der ehemalige Schalker Trainer Siggi Held spielte mit. Dass der heute 75-Jährige auch eine lange und erfolgreiche Vergangenheit bei Borussia Dortmund hat, störte natürlich niemanden. Im Gegenteil. Auch Dortmunder sind herzlich willkommen. Denn der Golfkreis zeigt eindrucksvoll, dass Königsblaue und Schwarz-Gelbe auf einem Platz bestens harmonieren können. Das Ergebnis: 124 000 Euro in diesem Jahr. Über eine Million Euro in den vergangenen zwölf Jahren.

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