AS Monaco

Turbulentes Heim-Debüt für Ex-Schalker Naldo

Der Brasilianer und Ex-Schalker Naldo.

Der Brasilianer und Ex-Schalker Naldo.

Foto: Guido Kirchner / dpa

Essen  Der ehemalige Schalker Naldo hat beim Pokalspiel gegen Stade Rennes mit seinem neuen Klub AS Monaco ein verrücktes Heim-Debüt erlebt.

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Riesenjubel für Naldo und die AS Monaco. Der ehemalige Schalker Verteidiger hat bei seinem neuen Klub ein turbulentes Heim-Debüt erlebt. Der Brasilianer feierte nach einem 9:8 nach Elfmeterschießen gegen den Liga-Konkurrenten Stade Rennes den Einzug ins Halbfinale des französischen Pokals. Der 36-Jährige durfte trotz seines verschossenen Elfmeters jubeln: AS-Torhüter Loic Badiashile parierte drei Elfmeter und verwandelte dann den entscheidenden selbst. Das Fazit von Trainer Thierry Henry: „Loic war überragend!“

Und auch der baumlange Abwehrspieler, der in der vergangenen Woche überraschend vom Bundesligisten Schalke 04 zum Vorletzten der französischen ersten Liga gewechselt war, erhielt ein Lob vom ehemaligen Nationalspieler. „Naldo bringt Gelassenheit ins Team. Aber ob es für Marseille am Sonntag reicht, müssen wir bei allen Neuzugängen erst noch sehen.“

Für Trainer Thierry Henry ist Naldos Erfahrung wichtig

Gegenüber Sport Bild hatte der Welt- und Europameister den nur fünf Jahre jüngeren Verteidiger in den höchsten Tönen gelobt. „Er hat mit Bremen und Wolfsburg einige Titel gewonnen, war auf Schalke Publikumsliebling. Er hat dort eine tolle letzte Saison gespielt, er schießt Tore, und er hat vor allem viel Ruhe und viel Erfahrung. Genau das brauchen wir dringen“, erklärte Henry dem Magazin.

Für die AS Monaco komme es im Abstiegskampf in der französischen ersten Liga vor allem auf Erfahrung an. Die bringe er aus der Bundesliga mit. Henry weiter: „Er hat auch die Copa America 2007 mit Brasilien gewonnen. Sein Alter ist kein Problem und spielt für mich keine Rolle. Seine Leistung, seine Erfahrung und seine Führungsqualitäten sind entscheidend.

Naldo kam 2016 vom VfL Wolfsburg nach Gelsenkirchen. Nachdem er unter Trainer Domenico Tedesco bei den Königsblauen keine Rolle mehr gespielt hatte, verließ er den Klub trotz eines bis 2020 datierten Vertrags. Der Verkauf des Routiniers hatte auf Schalke Kritik an Manager Christian Heidel ausgelöst. (dh)

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