Beruf

Im HSK sind noch 55 Lehrstellen im Baugewerbe frei

Hoch hinaus: Per Fortbildung können es Azubis bis zum Polier oder Bauleiter bringen.   

Hoch hinaus: Per Fortbildung können es Azubis bis zum Polier oder Bauleiter bringen.   

Foto: IG Bau

Altkreis.  Gute Chancen bei den Jungs vom Bau: Im Hochsauerlandkreis sind noch 55 Ausbildungsstellen im Bauhauptgewerbe frei. NRW-weit sind es 1700.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Hochsauerlandkreis haben Schulabgänger weiterhin gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Bauhauptgewerbe. Aktuell gibt es bei Baufirmen im Kreis noch 55 freie Plätze. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin.

Landesweit 1700 freie Stellen

Nach Angaben der Arbeitsagentur sind in ganz Nordrhein-Westfalen noch rund 1.700 Ausbildungsstellen in der Branche zu vergeben. „Eine Ausbildung zum Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer ist nicht nur gut bezahlt, sondern bietet auch solide Job-Perspektiven. Gebaut wird immer“, sagt Friedhelm Kreft. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd geht mit Blick auf fehlenden Wohnraum in den Großstädten und den Mangel an Sozialwohnungen davon aus, dass Facharbeiter auch in den nächsten Jahren „händeringend“ gebraucht werden.

„Allein mit Hilfskräften zieht man kein Haus hoch“, so Kreft. Auch bei der Sanierung von Straßen, Schienen und Gebäuden bleibe der Bedarf an Spezialisten hoch. Die Gewerkschaft rät dazu, sich nach einem Ausbildungsplatz in einem tariftreuen Innungsbetrieb umzusehen. Dort stehen Bau-Azubis im Branchenvergleich in puncto Bezahlung an der Spitze, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung(BIBB) zeigt. Ein angehender Maurer kommt demnach im ersten Ausbildungsjahr auf 850 Euro pro Monat. Im zweiten Jahr liegen die Vergütungen bei 1.200 Euro, im dritten sind es 1.475 Euro.

Gute Fortbildungschancen

Nach der Lehre können sich Gesellen fortbilden und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen.„Die Branche bietet dabei auch große Chancen für Geflüchtete. Vom gemeinsamen Berufsschulweg übers Betonieren bis zur Mittagspause – Integration gelingt vor allem imJ ob“, sagt Kreft. Nach Angaben der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) arbeitet bundesweit jeder fünfte Auszubildende aus einem Flüchtlingsherkunftsland im Baugewerbe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben