Kommunalpolitik

Marsberg erhebt kein Entgelt mehr für die Hallennutzung

Vereine und Organisationen brauchen für die Nutzung von städtischen Einrichtungen künftig kein Entgelt mehr zu zahlen.

Vereine und Organisationen brauchen für die Nutzung von städtischen Einrichtungen künftig kein Entgelt mehr zu zahlen.

Foto: Annette Dülme

Marsberg.  Das ist doch mal eine gute Nachricht für alle Vereine, die im Stadtgebiet Marsberg bislang für die Hallennutzung Geld bezahlen mussten.

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Die Stadt hat ihre Schulden soweit abgebaut und schreibt schwarze Zahlen. Davon profitieren jetzt die Vereine und Organisationen. Sie brauchen ab 2019 nicht mehr für die Nutzung der städtischen Sportstätten und des Hallenbades „Diemeltal“ zu zahlen, auch nicht wenn sie städtische Gebäude für regelmäßige Veranstaltungen im Sinne des Vereinslebens nutzen wollen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag bereits grünes Licht gegeben. Jetzt muss der Stadtrat in seiner Sitzung am Freitag, 22. November, ab 17 Uhr in der Aula der Sekundarschule noch zustimmen.

Bürgermeister Klaus Hülsenbeck hatte dieses Entgeltverzicht schon vor einem Jahr im Zuge der Beratungen zum Haushaltsplan 2019 im Stadtrat angekündigt und griff damit den Vorschlag der SPD-Fraktion auf. Die Höhe der Nutzungsentgelte für beide Bereiche hätte im Jahr 2019 rund 16.000 Euro betragen.

Abfalltonne für Windelkinder

Grünes Licht hat der Haupt- und Finanzausschuss auch für den Erlass einer neuen Satzung über die Abfallentsorgung gegeben. Zukünftig soll auf Antrag grundsätzlich immer bei Windelkindern eine zusätzliche 80-Liter-Restmülltonne und bei Personen, die zum Beispiel Inkontinenzartikel oder medizinisches Verbandsmaterial benötigen, eine zusätzliche 120-Liter-Restmülltonne aufgestellt werden. Aktuell werden sowohl für Windelkinder bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres als auch für Personen mit Inkontinenzschwäche auf Antrag kostenfrei eine 80 Liter-Restmülltonne aufgestellt. Bislang war noch keine solche Tonne im Stadtgebiet im Einsatz, weil die Abfallentsorgung personenbezogen durchgeführt und sich danach Anzahl und Größe der Mülltonnen richteten.

Die Gebühr für die Abbestellung der grünen Tonne wird von 26,33 Euro auf 24,99 Euro reduziert. Die Abfallbeseitigungsgebühr wird leicht angehoben von 71,47 Euro auf 72,36 Euro. Der Stadtrat muss in seiner Sitzung noch zustimmen. Ebenso zu verschiedenen anderen Satzungsänderungen und dem Dachausbau des Kindergartens in Meerhof, bevor die Verabschiedung des Haushaltes 2020 mit Stellenplan, Haushaltssanierungsplan und Investitionsprogramm bis 2023 auf der Tagesordnung stehen.

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