Rosenfest

Rosenfest in Olsberg begeistert auch beim zehnten Mal

In Scharen strömten am Wochenende die Gartenfreunde ins Grimmedorf, um sich an der herrlichen Blütenpracht der Rosen zu erfreuen. In diesem Jahr stand das Rosenfest unter dem Motto: "Rose trifft Hut", was vor allem bei den Damen gut ankam.  

In Scharen strömten am Wochenende die Gartenfreunde ins Grimmedorf, um sich an der herrlichen Blütenpracht der Rosen zu erfreuen. In diesem Jahr stand das Rosenfest unter dem Motto: "Rose trifft Hut", was vor allem bei den Damen gut ankam.  

Foto: Joachim Aue

Assinghausen.  Unter dem Motto „Rose trifft Hut“, zeigen Aussteller kreative Verwendungsmöglichkeiten für die Blumen. Auch die Queen wäre erfreut gewesen.

Wenn es das Rosenfest nicht gebe, so müsste man es glatt erfinden. Wie alle zwei Jahre strömten am Wochenende wieder die Garten-und Rosenfreunde aus der ganzen Region ins Rosendorf, um sich an der herrlichen Blumenpracht zu erfreuen. Und dabei war nicht einmal richtiges Rosenwetter. Aber wer ein echter Hobbygärtner ist, der lässt sich auch von ein wenig Nieselregen nicht abhalten.

Insgesamt konnten in den gepflegten Blumenbeeten und Anlagen am Wegesrand, über 100 der verschiedensten Rosenarten bewundert werden. Rosen mit klangvollen Namen, eine schöne als die andere. Damit die Blumenfreunde auch den Weg in die entlegensten Ecken fanden, wiesen so genannte „Pretty Pin Pumps“ (alte rosa lackierte Schuhe) den Weg. Insgesamt war die erste Vorsitzende des örtlichen Rosenvereins, Marlies Birkhölzer, mit der Resonanz sowohl am Samstag als auch am Sonntag mehr als zufrieden. Das mittlerweile 10. Rosenfest stand unter dem Motto: „Rose trifft Hut!“ und so konnten viele Damen -und auch einige Herren- beim Flanieren auf der Rosenmeile, dem letzten Schrei der Hutmode nicht widerstehen.

Hüte werden zu Kunstwerken

Die Ladies am englischen Königshof, einschließlich der Queen, wären sicherlich vor Neid erblasst, wenn sie diese extravaganten Kreationen gesehen hätten. Für diesen Boom sorgte eine Hutdesignerin mit ihrem Stand, die aus jedem alten Pott von Hut ein wahres Kunstwerk schaffte. Der Mundwerker Michael Klute hatte zwar eine Art Studio mitgebracht, mischte sich aber meist unters Publikum und begeisterte mit eigenen Balladen, Liedern, Gedichten und Geschichten. An rund 30 Ständen der heimischen und externen Aussteller - vom Grimmedenkmal bis zum Küsterland – wurde nahezu alles angeboten, was in irgendeiner Weise mit den Rosen in Verbindung zu bringen ist, wie zum Beispiel die Rosensträucher an der Pfarrkirche.

Frisch vom Bauernhof kam der Käse und knuspriges Brot aus der Landbäckerei. Dazu viel Kulinarisches, unter anderem auch Rosenmarmelade und –schnittchen, Rosensekt und –likör sowie Kaffee und Kuchen im Bauerncafé des Kindergartens. Viele Gäste wagten auch den leichten Anstieg zum Küsterland mit dem begehbaren „Rosen-Rosenkranz“. Hier wurde Rosenfreunden schnell deutlich, warum dieser idyllische Ort mit seiner Marienkapelle seit Jahrhunderten für die Einwohner des Grimme- und Rosendorfs von so großer Bedeutung ist. Insgesamt waren die Gäste von dem, was die „Rosentanten“, wie sie im Dorf liebevoll genannt werden, auf die Beine gestellt haben, mehr als begeistert. Und auch Ortsvorsteher Ingo Hanfland zollte den Assinghäusern seine Anerkennung: „Ich bin richtig stolz auf mein Dort“.

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