Windkraft

Windkraft-Urteile in Olsberg sind rechtskräftig

13 Windräder waren bei Antfeld im Jahr 2015 geplant, inzwischen sind es weniger und Investoren haben gewechselt.

13 Windräder waren bei Antfeld im Jahr 2015 geplant, inzwischen sind es weniger und Investoren haben gewechselt.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Olsberg.  Nach einem Windkraft-Urteil sind die Mängel am Flächennutzungsplan bestätigt. Das hat auch Auswirkungen auf das Genehmigungsverfahren am Heidkopf

Die Urteile des Verwaltungsgerichts zur Windkraft in Olsberg seien mittlerweile rechtskräftig, so der Bürgermeister in der jüngsten Ratssitzung.

Die Stadt habe keinen Antrag auf Zulassung zur Berufung gestellt, somit gelte die Feststellung des Gerichts, dass der angewandte Flächennutzungsplan an formellen und materiellen Mängeln leide und daher angesichts der Windkraft-Konzentrationsflächen unwirksam sei.

„Wir arbeiten ja dennoch weiter am neuen Teilflächennutzungsplan Windenergie. Wir werden Sie, wenn es Neuigkeiten gibt, unterrichten“, so Wolfgang Fischer zu den Ratsmitgliedern. Der Gerichtsentscheid bedeute unter anderem, dass am Heidkopf das Genehmigungsverfahren beim Kreis jetzt fortgesetzt werde, nachdem im September 2017 das Einvernehmen versagt worden war. Es werde neu geprüft, Beratungen mit dem Hochsauerlandkreis seien für den Oktober anberaumt.

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