Heimatgeschichte

Neuer Kreativpfad in den Arnsberger Bürgergärten

Kinder und Lehrerinnen der Klassen 3 und 4 der Johannesschule und Stadtführer Henning Fette als preußischer Oberregierungsrat Friedrich Wilhelm von Gleiwitz haben viel Spaß bei der Eröffnung des Kreativpfads.  

Kinder und Lehrerinnen der Klassen 3 und 4 der Johannesschule und Stadtführer Henning Fette als preußischer Oberregierungsrat Friedrich Wilhelm von Gleiwitz haben viel Spaß bei der Eröffnung des Kreativpfads.  

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.  Arnsberger Schüler beschäftigen sich mit der Geschichte ihrer Heimat und zeigen die Ergebnisse entlang eines neuen Kreativpfads.

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Der neue Kreativpfad für Kinder und Jugendliche ist in den Bürgergärten eröffnet worden. In zehn Schaukästen wird der Heimatbund in Zusammenarbeit mit Arnsberger Schulen Texte, gemalte Bilder und Zeichnungen von Schülern veröffentlichen. Der Heimatbund möchte den Schulen damit eine Bühne bieten und somit einen wichtigen Beitrag zur Außendarstellung leisten.

Königlicher Beamter unterhält die Schüler

Nasskalt war es bei der Eröffnung in den Bürgergärten. Die Klassen 3 und 4 der Johannesschule warteten mit ihren Lehrerinnen gespannt auf das Startsignal. Plötzlich trat eine Person in schwarzem Umhang mit Samtbesatz und Zylinder aus dem vorderen Gartenhäuschen.

„Oh, welch ein Betrieb in meinem Garten“, rief der Unbekannte den Kindern zu und stellte sich mit klassischer Verbeugung als Friedrich Wilhelm von Gleiwitz, Oberregierungsrat bei der Königlichen Regierung, vor. Der hohe Beamte, alias Henning Fette, erzählte den Kindern von seiner Geschichte als Staatsdiener und dass er seit über 200 Jahren in den ehemaligen preußischen Gärten wohne.

Heimatbund-Vorsitzender Werner Bühner hatte zuvor die Gäste begrüßt und stellte den neuen Kreativpfad vor. Die Planungen begannen bereits vor einem Jahr, in dieser Zeit wurden in enger Abstimmung mit dem Förderverein Bürgergärten und der Stadtverwaltung die Aufstellungsorte der Schaukästen festgelegt. Die Montagearbeiten konnten allerdings wegen Auslastung der am Projekt beteiligten Firmen erst im Oktober beendet werden.

Jetzt galt es die Schaukästen mit Leben zu füllen. Die Klassen 3 und 4 der Johannesschule waren spontan Feuer und Flamme, so dass die Bestückung der Kästen bereits vor einigen Wochen erfolgte. „Es werden in Zukunft Themen sein, die auch im Unterricht besprochen wurden, diese kleinen Kunstwerke wurden früher nur im Foyer der Schule aufgehängt“, weiß Werner Bühner als ehemaliger Schulleiter der Theodor-Heuss-Schule.

Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten

In Kooperation mit Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen wird der Heimatbund die Planung und Gestaltung der Texte unterstützen. Heimatliteratur, sowie Bilder und Schriften aus dem Heimatbund-Archiv werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Erfreulicherweise, so Bühner, habe die Stadt die Übernahme von Materialkosten wie lichtfeste Stifte oder farbige Hintergrundpappe zugesagt. Nach einem Rundgang entlang der neuen Schaukästen gab es beim Auftakt zum Aufwärmen heißen Punsch, Lebkuchenkringel und Weihnachtsplätzchen.

Ansprechpartner für die Kindergärten und Schulen sind die pensionierten Lehrerinnen Ilse Dumstorff (Johannesschule) und Christa Eck (Regenbogenschule). Terminabsprache unter ilse.dumstorff@web.de oder eckchrista@unitybox.d

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