Wildschweine richten große Schäden an

Wildschweine wie dieses stattliche Exemplare bereiten der Jagdgenossenschaft Höveringhausen zunehmend Probleme.

Wildschweine wie dieses stattliche Exemplare bereiten der Jagdgenossenschaft Höveringhausen zunehmend Probleme.

Foto: Lino Mirgeler / dpa

Höveringhausen.  Wildschweine bereiten der Jagdgenossenschaft Höveringhausen zunehmend Probleme. Das hat Folgen für die Kasse.

Eine Wildschweinplage belastet die Kasse der Jagdgenossenschaft Höveringhausen. Das sagte Schriftführer und Kassierer Manfred Mertens im Gespräch mit der „Westfalenpost“. Die Pauschale, die die Jagdgenossenschaft für Wildschweinschäden erhalte, decke nicht die tatsächlichen Schadenssummen. Deshalb hat die Jagdgenossenschaft beschlossen, ihren Mitgliedern erst Ende 2021 eine Jagdpacht auszuzahlen.

Im vergangenen Jahr erlegten Mitglieder der Jagdgenossenschaft insgesamt 21 Wildschweine – mehr als im Jahr 2018.

Rehwild frisst Setzlinge

Probleme gibt es . „Davon ist viel zu viel da“, erklärte Mertens. Im Jahr 2019 wurden zwölf Rehe erlegt.

Waldbauern und der Landesbetrieb Wald und Holz beklagen, dass Rehe vor allem bei Setzlingen große Schäden anrichten. Damit gefährden sie Aufforstungen im Stadtgebiet, die nach der Borkenkäfer-Invasion der beiden vergangenen Jahre als besonders wichtig gelten. Der Landesbetrieb Wald und Holz setzt in diesen Tagen in Volkringhausen 15.000 Jungpflanzen. Das Kalk-Unternehmen Lhoist/Rheinkalk setzt zwischen Böingsen und Beckum auf eigenem Grund 55.000 Bäume.

Guido Schmoll Vorsitzender

Die Jagdgenossenschaft Höveringhausen wählte bei ihrer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus einen neuen Vorstand. Zum Vorsitzenden wurde Guido Schmoll gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Hubert Busche, zu Beisitzern Albert Iken und Bernfried Severin. Stellvertretende Beisitzer sind Franz-Werner Severin und Ludger Kaiser. Franz-Josef Rath amtiert als stellvertretender Schriftführer und Kassierer.

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