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Bauantrag für Bochumer Studenten-Wohnturm wird 2019 gestellt

Soll soll das 67 Meter hohe Basecamp in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof (l.) aussehen. Entworfen hat es das Dortmunder Büro Gerber Architekten.

Soll soll das 67 Meter hohe Basecamp in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof (l.) aussehen. Entworfen hat es das Dortmunder Büro Gerber Architekten.

Foto: Gerber Architekten

Bochum.   Direkt neben dem Bochumer Hauptbahnhof ist der Bau eines 21-geschossigen Basecamps geplant. 2019 soll der Bauantrag gestellt werden.

Für den Bau des 67 Meter hohen Studentenwohnturms am Bochumer Hauptbahnhof wird im kommenden Jahr der Bauantrag gestellt. „Bislang haben wir uns intensiv mit der Bauleitplanung beschäftigt“, so Architekt Benjamin Sieber.

Vor Herausforderungen habe die Planer in erster Linie der Luftschutzbunker unter dem Parkhaus P7 gestellt, an dessen Stelle das sogenannte Basecamp mit 21 Stockwerken und 400-Studentenappartments entstehen soll. Ein Teil der neuen Immobilie wird auf Pfählen errichtet, die in den mittlerweile entwidmeten Atombunker gestellt werden.

Altes Parkhaus wird abgerissen

Vor dem Baubeginn, der nach den ursprünglichen Überlegungen im Jahr 2020 sein soll, müssen aber erst die Stadt und die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft tätig werden. Als Ersatz für das alte Parkhaus P7 soll hinter dem Basecamp ein neues Parkhaus mit 460 Stellplätzen und 175 Fahrrad-Parkplätzen entstehen.

„Über den Zeitplan für Abriss und Neubau stimmen wir uns gerade mit allen beteiligten Akteuren ab“, so WEG-Geschäftsführer Rolf Heyer. Wegen des begrenzten Platzes auf der Fläche, die nur wenig Raum für die Baulogistik lässt, können beide Gebäude nicht gleichzeitig errichtet werden. Soll der Basecamp-Zeitplan annähernd gehalten werden, müsste das alte Parkhaus im nächsten Jahr abgerissen werden. Schon jetzt ist klar, dass die Vorbereitungen für den Bau des Studenten-Wohnturms auch Einschränkungen im Straßenverkehr mit sich bringen. Auf dem Südring müssen die Versorgungsleitungen erneuert werden.

Eröffnung für Herbst 2021 geplant

Vor einem Jahr hatten Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD), das Büro Gerber Architekten aus Dortmund und Basecamp-Geschäftsführer Andreas Junius das Projekt vorgestellt. Zum Wintersemester 2021/22, hieß es, wolle die „Basecamp GmbH“ den Turm eröffnen.

Derzeit realisiert das Unternehmen ein ähnliches Projekt in Dortmund. Auf der Fläche des früheren Karstadt-Technikhauses wird in der Innenstadt ein siebengeschossiges Basecamp mit einer Fläche von 20 000 Quadratmetern errichtet. In Bochum sollen es 18 700 Quadratmeter sein.

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