-Tierrettung

Bochum: Autobahnpolizei rettet Ente mitten auf der A 43

Im Arm einer Polizeibeamtin wurde die Ente mit einem Streifenwagen zunächst zu einer Polizeiwache gebracht.

Im Arm einer Polizeibeamtin wurde die Ente mit einem Streifenwagen zunächst zu einer Polizeiwache gebracht.

Foto: Polizei Dortmund

Bochum.  Wegen der Rettung einer Ente auf der A43 in Bochum ist die Fahrbahn 20 Minuten voll gesperrt worden. Niemand wurde verletzt – ein „Happy Ente“.

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Die Autobahnpolizei spricht von einem „Happy Ente.“ Solch ein Tier war am Freitag auf der A43 in Bochum gerettet worden.

Der Polizei Dortmund wurde kurz nach 9 Uhr per Notruf gemeldet, dass ein „unbekannter Vogel“ auf der Fahrbahn der A 43 bei Bochum-Gerthe herumirre. Die Ente flatterte munter zwischen der Fahrbahn, dem Mittelstreifen, dem Grünbereich und der Gegenfahrbahn hin und her, deshalb war es für die Polizei schwierig, sie einzufangen. Der Fahrzeugverkehr wurde in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt.

Die Ente erhielt von der Polizei den Namen Gustl

„Doch der Vogel versuchte, sich weiterhin vehement dem polizeilichen Zugriff zu entziehen“, sagte eine Polizeisprecherin. „Mehrere im Stau wartende Verkehrsteilnehmer zeigten sich sehr geduldig und boten ihre Hilfe beim Einfangen an.“

Letztendlich landete das Tier in einem dienstlich gelieferten Kescher, der extra für Tierrettungen von den Polizeibeamten der Autobahn genutzt wird. Dort befreiten die Beamten die aufgeregte Ente aus dem Netz und bereiteten eine Transportkiste für sie vor. Damit wurde „Gustl“ – diesen Namen hat der Ausreißer von den Beamten erhalten – zu einer Tierschutzstation gebracht.

Die A 43-Sperrung dauerte 20 Minuten.

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