Müll

Bochum: UWG beklagt stinkendes Müllproblem an Schulen

Einmal pro Monat wird der Müll in Bochums Schulen derzeit abgeholt. Die UWG: Freie Bürger fordert, dass das künftig jeden Tag passieren soll. (Symbolbild)

Einmal pro Monat wird der Müll in Bochums Schulen derzeit abgeholt. Die UWG: Freie Bürger fordert, dass das künftig jeden Tag passieren soll. (Symbolbild)

Foto: Stefan Sauer / dpa

Bochum.  Der Müll an Schulen in Bochum wird zu selten abgeholt, beklagt die UWG: Freie Bürger. Sie hat klare Forderungen an die Stadtverwaltung.

Speisereste von Ganztagsschulen werden in Bochum nur einmal im Monat zur endgültigen Entsorgung abgeholt. Das aber führe insbesondere an Hitzetagen zu erheblicher Geruchsbelästigung, kritisiert die Bezirksfraktion Wattenscheid der UWG: Freie Bürger. Sie fordert, dass sich etwas ändert.

Möglichst täglich sollten die Essensreste in den Mülltonnen künftig abgeholt werden, wenn es nach der UWG: Freie Bürger geht. Aus diesem Grund will die Wählergemeinschaft das Thema im nächsten Schulausschuss der Stadt behandeln. „Gibt es gesetzliche Vorgaben für die Entsorgung? Und: Ist es möglich, dass die Speisereste tagtäglich zur abgeholt werden können?“, lautet die Fragestellung.

Stadt Bochum prüft Anfrage der UWG: Freie Bürger zu Müll an Schulen

Denn: „Diese Überlegungen, so habe ich es vernommen, werden im gesamten Stadtgebiet von vielen Schulleitungen geteilt“, meint Klaus-Peter Hülder von der UWG: Freie Bürger. Im Gespräch bestätigt die Schulleiterin einer Bochumer Schule die Problematik um den stinkenden Müll – besonders an warmen Tagen. Es handle sich nicht um eine riesige Belastung im Schulalltag, besonders die Anwohner würden allerdings leiden.

Die Stadt wolle die Anfrage der Wählergemeinschaft selbstverständlich beantworten. „Es bedarf dabei aber eingehenden rechtlichen Prüfung, die zurzeit läuft“, sagt Sprecher Thomas Sprenger. Die Schulverwaltung steht im regelmäßigen Kontakt und Austausch zu den Schulen und der OGS sowie zum USB Bochum. Bislang gebe es in Bochum aber keine nennenswerten Beschwerden zur Entsorgung von Speiseresten. Ein größer werdendes Problem sei aber die Fremdbefüllung von Müllcontainern durch Unbefugte, das in Brand setzen von Müllcontainern und sogenannte wilde Müllkippen, so Sprenger.

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