Kino

Bochumer Programmkinos zeigen Doku und schwungvolle Komödie

Ein Gesicht wird entschlüsselt: Die Doku „Face it!“ ist ab Donnerstag im Kino Endstation in Langendreer zu sehen ist.

Ein Gesicht wird entschlüsselt: Die Doku „Face it!“ ist ab Donnerstag im Kino Endstation in Langendreer zu sehen ist.

Foto: Missing Films

Bochum.  In „Face it!“ geht es um die Entschlüsselung unseres Gesichts. Die wunderbare Satire „Tel Aviv on Fire“ erzählt vom Drama einer Soap-Opera.

Vom unheimlich genauen Blick in unser Gesicht bis zur schnulzigen Soap-Opera aus Tel Aviv: Der Spielplan der Bochumer Programmkinos ist in den kommenden Tagen so unterhaltsam wie vielfältig. Hier finden Sie einige Höhepunkte.

Face it!

Das Kino Endstation im Bahnhof Langendreer (Wallbaumweg 108) zeigt ab Donnerstag, 25. Juli, den Dokumentarfilm „Face it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus“. Darin berichtet der Videopionier Gerd Conradt von der Codierung des Gesichts, die als moderner Fingerabdruck wie ein geheimnisvolles Siegel Zugang zur Psyche eines jeden Menschen verschafft. Mit einem Codiersystem soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichts zu entschlüsseln. Zur Vorstellung am Donnerstag um 20 Uhr ist der Künstler und Netzaktivisten „Padeluun“ im Kino zu Gast. Im Anschluss an die Vorführung spricht er über Gesichtserkennung, Überwachung und Datenschutz. Der Film ist zu sehen Donnerstag bis Sonntag um 20 Uhr, Montag bis Mittwoch um 18 Uhr.

Tel Aviv on Fire

Die wunderbare Film-im-Film-Komödie „Tel Aviv on Fire“ mit politisch ernstem Hintergrund wird ab Donnerstag, 25. Juli, im Kino Endstation gezeigt. Der Film erzählt von einer schnulzigen Soap-Opera: Jeden Abend lockt die Serie Israelis wie Palästinenser vor die Glotze. Der junge Palästinenser Salam ist Drehbuchautor des Straßenfegers und muss für die Dreharbeiten jeden Tag die Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland überqueren. Bei einer Kontrolle gerät das Skript einer Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi. Um seine Frau zu beeindrucken, zwingt Grenzwächter Assi den Autor, das Drehbuch umzuschreiben. Die Folge: ein Bombenerfolg! Zu sehen am Donnerstag um 18 Uhr, Freitag bis Mittwoch um 20 Uhr.

Leid und Herrlichkeit

Penélope Cruz und Antonio Banderas spielen die Hauptrollen in „Leid und Herrlichkeit“, dem neuen Film der spanischen Regielegende Pedro Almodóvar. Über drei Epochen fächert er darin das Leben des berühmten Filmregisseurs Salvador Mallo auf, der im Valencia der 60er Jahre aufwächst. Früh entdeckt er seine Begeisterung fürs Kino. Um Filme zu drehen, zieht er in den 80er Jahren nach Madrid. Viele Jahre später blickt er auf ein Leben voller Erfolge, Exzesse und Verluste zurück. Das Casablanca (Kortumstraße 11) zeigt den Film ab Donnerstag, 25. Juli, täglich um 15.15, 17.45 und 20.15 Uhr, Fr./Sa. auch 22.30 Uhr.

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