Feuerwehr

Brand in Bochum-Riemke: Betrieb in Härterei läuft weiter

Die Feuerwehr ist zu einem Brand in Riemke ausgerückt. Ein Ofen in einer Härterei ist in Brand geraten.

Die Feuerwehr ist zu einem Brand in Riemke ausgerückt. Ein Ofen in einer Härterei ist in Brand geraten.

Foto: Marcel Kusch

Bochum.  Weil der Ofen einer Härterei in Bochum-Riemke brannte, warnte die Feuerwehr vor Geruchsbelästigung. Das Feuer ist inzwischen gelöscht.

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Die Feuerwehr ist in der Nacht zu einem Brand in Bochum-Riemke ausgerückt. Ein Ofen in der Härterei Reese brannte. Vier Mitarbeiter des Traditionsbetriebs mit seinen 115 Beschäftigen in Bochum wurden verletzt. Sie haben Rauchgas eingeatmet. In den frühen Morgenstunden wurden sie rettungsdienstlich versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Mitarbeiter starteten noch selbst einen Löschversuch

Geschäftsführer Gerhard Reese zeigte sich am Morgen nach dem Brand erleichtert, dass es nicht zu schlimmeren Folgen gekommen sei: „Zwei Mitarbeiter konnten schon wieder das Krankenhaus verlassen. Die beiden anderen müssen noch zur Beobachtung dort bleiben.“ Zu Einzelheiten des Brandes wollte er sich noch nicht äußern. Derzeit seien Brandgutachter in der betroffenen Halle. Nur soviel: Die Mitarbeiter hätten in der Nacht noch versucht, das Feuer in dem Ofen selbst zu löschen. Vergeblich.

Der Betrieb in den anderen Werksteilen der Riemker Härterei geht weiter. Glücklicherweise habe sich laut Reese das Feuer auf einen Anlass-Ofen beschränkt. Insgesamt sind bei dem Unternehmen 250 Mitarbeiter beschäftigte.

Um 3.48 Uhr wurde die Leitstelle von einem Mitarbeiter der Härterei an der Oberscheidstraße informiert. Ein Ofen, in dem Metall bei einer Temperatur von bis zu 700 Grad gehärtet wird, habe Feuer gefangen.

Brand in Bochum-Riemke: Anwohner sollten Fenster geschlossen halten

Der Brand sorgte im Bereich Riemke und in Herne für eine Geruchsbelästigung. Die Feuerwehr setzte daher um halb fünf über ihr Warnsystem Nina eine Warnmeldung ab.

Bürger sollten Fenster und Türen geschlossen halten und auch Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr der WAZ.

Etwa eine Stunde später die Entwarnung: „Der Brand ist gelöscht und umfangreiche Lüftungsmaßnahmen wurden durchgeführt“, teilte die Feuerwehr mit. Alle Einsatzkräfte – 36 waren vor Ort – würden nach Abschluss der Aufräumarbeiten einrücken.

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