Fridays for Future

Fridays for Future: Über 3000 Teilnehmer in Bochum erwartet

Mehr als 3000 Teilnehmer wollen zu der großen „Fridays for Future“-Demo am Freitag (20. September) in der Bochumer Innenstadt kommen – schätzen Polizei und Veranstalter.

Mehr als 3000 Teilnehmer wollen zu der großen „Fridays for Future“-Demo am Freitag (20. September) in der Bochumer Innenstadt kommen – schätzen Polizei und Veranstalter.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der 20. September soll ein großer Klimatag werden, in ganz Deutschland und auch in Bochum. Hier wollen wohl mehr als 3000 Menschen demonstrieren.

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Für die große „Fridays for Future“-Demo am 20. September haben die Bochumer Veranstalter 3000 Teilnehmer angemeldet. „Die Zahl könnte sogar noch übertroffen werden“, teilt die Polizei Bochum mit. Nicht nur Schüler wollen am Freitagmittag in der Innenstadt demonstrieren – es haben sich auch Gewerkschaften und Unternehmen angekündigt.

Los geht es am Freitag, 20. September, um 11.45 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz. Nach Eröffnung durch die Band „Trio Randale“ soll der Demonstrationszug durch die Innenstadt starten. Es geht vorbei am Rathaus, dem Stadtwerke-Gebäude und dem BP/Aral Haus. Um 15 Uhr soll der Demozug wieder auf dem Dr.-Ruer-Platz eintreffen. Dort geht es bis 19 Uhr mit Theater, Text und Tanz, Kultur und Musik weiter.

Polizei empfiehlt, Innenstadt während der Demo zu umfahren

Die Polizei empfiehlt, die Straßen rund um die Innenstadt während der Demonstrationen zwischen 11.30 und 15.30 Uhr zu umfahren. „Es kann zu Verkehrseinschränkungen kommen. Autofahrer sollten den Bereich in dieser Zeit meiden“, so ein Sprecher. Bedenken hat die Polizei aber keine – sie schätzt die Demonstration als friedliche Veranstaltung ein und erwartet keine Vorkommnisse.

Zur Beteiligung am Klimastreiktag, an dem am Freitag deutschlandweit Menschen für die Umwelt auf die Straße gehen, ruft auch die SPD Bochum auf. „Der Klimawandel ist von Menschen gemacht, deswegen können wir auch die Klimawende gemeinsam hinbekommen“, erklärt der Vorsitzende der SPD, Karsten Rudolph. „Am Freitag wollen wir lokal handeln und global denken. Dies kann ein wichtiger Anstoß für eine nachhaltige Politik sein. Wir brauchen keine Katastrophenstimmung, sondern Aufbruchstimmung, die zum Mitmachen und Mitgestalten einlädt“, so Rudolph weiter.

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