Naherholung

Wattenscheider Stadtgarten wartet auf die Millionen-Spritze

Ein trübes Bild bietet sich im Stadtgarten an vielen Stellen.

Ein trübes Bild bietet sich im Stadtgarten an vielen Stellen.

Foto: Gero Helm / FFs

Wattenscheid-Mitte.  1,2 Mio Euro Fördermittel sollen für den ersten der drei vorsehenen Bauabschnitte eingesetzt werden. Viele Details sollen Komplettpaket ergeben.

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Der Stadtgarten soll zu einem „Erholungsort der Sinne“ werden und dabei getreu dem Leitbild ein „Park für alle“ sein. Im Masterplan „bewegte und bespielte Stadt“ sind entsprechende Vorüberlegungen formuliert. Neben der Aufwertung der Sport- und Spielangebote sollen dazu die Wege, Beete und Rabatten sowie die Parkmöblierung verbessert werden. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Zugangs- und Eingangsbereiche sowie auf die Verbesserung der Nutzbarkeit zu legen. All das ist im Leitbild für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK, speziell für Wattenscheid-Mitte als „WAT bewegen“ aufgeführt.

Sicher ist, dass das Planungsamt der Stadt den Antrag auf Bereitstellung von Fördergeld in Höhe von 1,2 Millionen Euro eingereicht hat, diese Summe ist für die Planungskosten in einem ersten Abschnitt vorgesehen, drei sollen es insgesamt sein. Damit könnte, wenn die Mittel tatsächlich bewilligt werden und fließen, im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen werden. Und schon ein Jahr später könnte die Umgestaltung des „grünen Wohnzimmers“ von Wattenscheid umgesetzt sein.

Start mit den Wegen und Rabatten

Der Landschaftsarchitekt Rüdiger Brosk hatte im September bei einer Begehung der im englischen Stil konzipierten Parkanlage und auf Einladung des Stadtteilmanagements im Groben skizziert, was demnächst durch die parlamentarischen Gremien abschließend abgestimmt werden soll. Den Anfang für die drei Arbeitsfelder in der zehn Hektar umfassenden städtischen Grünanlage sollen Maßnahmen zur Verschönerung des Rhododendron-Pfades zwischen dem Brunnen mit der Fontäne, dem Spielplatz und dem Platz über der Boule-Anlage machen.

Vogelgehege taucht in der Planung nicht auf

Nicht erwähnt sind Maßnahmen für das Vogelgehege, und gerade das liegt vielen Spaziergängern sehr am Herzen. Denen fällt dann schmerzlich auf, dass im Truthahn-Gehege nur noch eine vereinzelte Henne gehalten wird, dass das Gehege für die Uhus so klein bemessen ist, dass die Tiere lediglich einen Flügelschlag machen aber nicht richtig fliegen können oder in dem Netz an der Decke hängen bleiben.

Betriebsgebäude müsste neu gebaut werden

Bereits vor zwei Jahren hatte der Technische Betrieb der Stadtverwaltung durchblicken lassen, er befasse

sich mit Änderungen für die „baulichen Anlagen“, genauer: das „Vogelhaus’“ am Stadtgartenring 13, das dauerhaft noch als Betriebsgebäude genutzt werde. Auf der Grundlage eines Konzepts zur Entwicklung des Vogelparks aus dem Jahr 2013 sollte vor dem Abriss des Vogelhauses und einer Vermarktung des Grundstückes müsste ein Betriebsgebäude gebaut werden. Die Bezirksvertretung sollte über den Fortgang dieser Planung kontinuierlich unterrichtet werden.

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