Klimaschutz

Bottroper Fördertopf für Solarstrom ist wieder aufgefüllt

Foto: dpa Picture-Alliance / Ulrich Baumgarten

Bottrop.  Im städtischen Fördertopf für neue Solaranlagen ist wieder Geld. Hausbesitzer können nun wieder einen Zuschuss beantragen.

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Im städtischen Fördertopf für neue Solaranlagen ist wieder Geld. Mit Beginn der „Solaroffensive Bottrop“ im April fördert der städtische Fachbereich Umwelt und Grün die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Nach einer ersten Aufstockung des Förderetats musste das Projekt Ende Juni gestoppt werden, weil der Etat aufgebraucht war. Nun wurde der Fördertopf nochmal um 20.000 Euro aufgestockt, so dass weitere Anträge unterstützt werden können.

Bisher sind 32 Anlagen mit insgesamt 35.000 Euro bezuschusst worden. Dabei konnte eine Gesamtnennleistung von rund 314 Kilowatt-Peak (kwp) realisiert werden. Bis Ende 2020 möchten Stadt und Innovation-City-Managementgesellschaft (ICM) insgesamt 500 kwp realisiert haben.

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Für den Bau einer neuen Solaranlage werden 200 Euro je Kilowatt-Peak gefördert, maximal kann ein Zuschuss von 1200 Euro für eine Anlage beantragt werden. Mit der „Solaroffensive Bottrop“ möchte die Stadt Anreize zur Errichtung von Photovoltaikanlagen geben. Diese stellen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar. Die Kampagne richtet sich an Eigentümer und Immobilienbesitzer von Wohn- und anderen Gebäuden in ganz Bottrop.

Anträge können beim Fachbereich Umwelt und Grün gestellt werden. Für den Förderantrag muss ein Angebot eingeholt werden und es ist die Teilnahme an einer Energiesparberatung, beispielsweise im Zentrum für Information und Beratung (ZIB), notwendig.

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