Aktionstag

Bottroper Power-Frauen präsentieren sich der Öffentlichkeit

Netzwerk-Initiatorin Bianka Heinz (li.) und Chillten-Chefin sowie Gastgeberin Susanne Timm laden im Namen der Power Frauen Bottrop zum Chillday ein.

Netzwerk-Initiatorin Bianka Heinz (li.) und Chillten-Chefin sowie Gastgeberin Susanne Timm laden im Namen der Power Frauen Bottrop zum Chillday ein.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Unternehmerinnen-Netzwerk lädt alle Interessierten zum „Chillday“ ein. Dazu gehören Musik, Stände, Vorträge, Workshops. Themen sind vielfältig.

Erst vor einem guten halben Jahr, nämlich im Mai 2019, hat sich auf Initiative von Reiki-Meisterin Bianka Heinz das Unternehmerinnen-Netzwerk „Power Frauen Bottrop“ gegründet. Heute mischen dort schon 95 selbstständig tätige Frauen aus Bottrop und der näheren Umgebung mit. Jetzt wollen sie sich der Öffentlichkeit vorstellen: Beim „Chillday 2020“ am 9. Februar präsentieren sich 40 Ausstellerinnen, dazu gibt es Vorträge, Workshops und Musik. Angesprochen sind nicht nur Frauen, sondern ausdrücklich auch Männer und Kinder.

Bottrops Oberbürgermeister als Schirmherr

Der Ort für diese Veranstaltung – das Chillten-Hotel an der Gungstraße – war schnell gefunden, denn Hotelchefin Susanne Timm gehört mit zu den Power-Frauen. Sie findet es bemerkenswert, wie sich das Netzwerk in so kurzer Zeit entwickelt hat. „Und schon hat sogar Oberbürgermeister Bernd Tischler die Schirmherrschaft für den Chillday übernommen“, freut sie sich.

Geplant ist, dass der OB die Veranstaltung um 10 Uhr eröffnet. Anschließend können sich die Besucher auf den Fluren und in den Sälen im Chillten über die verschiedenen Angebote der Unternehmerinnen informieren. „Wir sind 40 Ausstellerinnen“, sagt Bianka Heinz. Angeboten wird an den Ständen von Haushaltsprodukten über Versicherungen, kreative Hundeleinen, einem Fotoshooting bis hin zu einer Verkostung von selbst gemachtem Brot und Kuchen allerlei aus den unterschiedlichsten Branchen.

Vorträge im Stundentakt

Ähnliches gilt für die Vorträge, die verschiedene Unternehmerinnen ab 11 Uhr im Stundentakt halten. Dem Aufruf „Mache Atmen zum Erlebnis“ folgt hier ein Referat über „Pfade durch den Steuerdschungel“, und auch die „Vorteile des Babytragens“ zum Beispiel werden im Laufe des Tages thematisiert.

Selbst in Aktion kommen können die Besucher bei den Workshops, die ab 10.30 Uhr laufen. Autogenes Training, Fuß-Reflexzonen-Massage, Kindersport oder Bewegungsspiele (Reha-Sport) können zum Beispiel ausprobiert werden.

Kinder nähen mit an einer Patchwork-Decke

Parallel findet ganztägig in einem separaten Raum ein Workshop für Kinder statt. „Die Kinder nähen zusammen mit drei Schneiderinnen eine Patchwork-Decke“, erklärt Bianka Heinz. Und zwar für einen guten Zweck: Das fertige Werk soll dem Caritas-Kinderdorf geschenkt werden. Praktischer Nebeneffekt: Während die Kinder mit an der Decke arbeiten, sind sie gleichzeitig gut betreut und die Eltern können zum Beispiel Workshops oder Vorträge besuchen. „Jedes Kind, das sich beteiligt, bekommt ein kleines Geschenk“, verspricht Bianka Heinz. „Die einzelnen Angebote werden jetzt noch auf der Facebook-Fanseite der Power Frauen Bottrop beworben, damit die Besucher sich vorbereiten können“, bemerkt Susanne Timm.

Damit niemand hungern muss, stellt das Chillten-Team eine kleine Auswahlkarte mit Speisen zusammen. „Zudem bieten wir Cocktails an“, sagt die Hotelchefin. Im Gastraum wird auch eine Bühne stehen, auf der die swingenden „Sweet Sisters“ aus Essen singen. Die Leiterin der Musikgruppe ist – natürlich – auch Teil des Frauen-Netzwerks.

Zwanglose monatliche Treffen

Normalerweise treffen sich die Power-Frauen einmal im Monat, „und es sind immer fast 30 Frauen dabei“, erzählt Bianka Heinz. Die Unternehmerinnen lernen sich und ihre Angebote kennen, tauschen sich aus, kooperieren womöglich und empfehlen sich untereinander weiter. „Ich finde toll, dass die Frauen das annehmen und erkennen, was wir mit dem Netzwerk erreichen können“, sagt Bianka Heinz. Die ein oder andere spüre auch schon positive Effekte, was die Auftragslage angehe. „Ebenso schön ist, dass bei uns alles freiwillig ist, es gibt keine Verpflichtungen, keine Beiträge“, betont die Reiki-Meisterin. Entstehen Kosten, wie jetzt für die Plakate und Flyer, würden diese zwanglos umgelegt. Susanne Timm ergänzt: „Es ist schön, wie gechillt es in der Gruppe zugeht.“

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