Roboterwettbewerb

Bottroper Team siegt bei Roboterwettbewerb in Mülheim

Bottroper Sieger: Julian, Joel Elias, Ben Elias, und Noah von der Roboter-Mannschaft „BottRob’s" beim ZDI-Roboterwettbewerb in Mülheim.

Bottroper Sieger: Julian, Joel Elias, Ben Elias, und Noah von der Roboter-Mannschaft „BottRob’s" beim ZDI-Roboterwettbewerb in Mülheim.

Foto: Jill Abanico / FUNKE Foto Serivces

Mülheim.  Beim Lokalentscheid des Roboterwettbewerbs waren Bottroper erfolgreich. Die stolzen Sieger: Das Team „BottRob´s“ vom Josef-Albers-Gymnasium.

Zum sechsten Mal haben sich Jugendliche beim Lokalentscheid des bundesweiten Roboterwettbewerbs auf dem Gelände der Hochschule Ruhr-West in Mülheim gemessen. Insgesamt neun Teams von acht Schulen sind gegeneinander angetreten. Wie auch schon im Vorjahr war Bottrop doppelt, durch das Heinrich-Heine und das Josef-Albers Gymnasium, vertreten.

Die Aufgabe: einen Legoroboter so zu programmieren, dass er in einer vorgegebenen Zeit von zwei Minuten und dreißig Sekunden, möglichst viele Aufgaben mit höchst möglicher Genauigkeit ausführt. Jeweils drei Durchgänge hat jedes Team zur Verfügung, von denen am Ende die beiden Besten gewertet werden.

„BottRob’s“ von Anfang an auf Siegeskurs

Das Projekt soll die Schüler, bereits im jugendlichen Alter, für die mathematisch, technische Richtung begeistern. Die Auswahl für den weiteren Berufsweg ist groß; die HRW in Mülheim bietet allein sechs unterschiedliche Studiengänge zu dem Themengebiet an. Allerdings sei die Nachfrage nach Studienplätzen in den letzen Jahren „konstant schlecht“ gewesen, so Mitorganisatorin Insa Larson. Fällt gar nicht leicht, das zu glauben, wenn man die vielen Schüler in ihren Proberäumen ganz vertieft an den verschiedenen Robotern tüfteln sieht.

Schon als der erste Zwischenbericht bekanntgegeben wird, gibt es für Julian, Joel, Ben und Noah großen Grund zur Freude. Das Team des Josef-Albers Gymnasium steht auf dem ersten Platz, den die vier Jungs auch im Anschluss nicht mehr an die Konkurrenz abgeben.

„An einem Legostein zum dritten Platz gescheitert“

Zu gönnen ist das den „BottRob’s“ allemal. Zwei- bis dreimal pro Woche haben sie sich, außerhalb der Schulzeit, bei Ben zu Hause getroffen, um den Roboter perfekt für den Wettbewerb einzustellen. Vor allem nachdem man im letztes Jahr das Treppchen noch knapp verpasst hatte. „An einem Legostein zum dritten Platzt gescheitert“, erinnert sich der 12-jährige Noah.

Mittlerweile sind die Jungs routinierter: Man merkt, dass sie aus ihrer letztjährigen Teilnahme eine Menge Erfahrung mitgenommen haben. „Wenn eine Kleinigkeit nicht funktioniert“, ist es für Joel wichtig, „keine Panik zu bekommen“.

„Wenn alle hungrig sind wird’s schwer“.

Vielleicht auch ein guter Tipp für die beiden Teams des Heinrich-Heine-Gymnasiums. Trotz doppelter Besetzung reicht es leider nur für platz sechs und sieben. Allerdings ist von schlechter Laune keine Rede. Für Lennart geht es darum, „nicht irgendeine Platzierung zu erreichen, sondern was mitzunehmen.“ Eine Erklärung fürs Problem hat er auch schnell gefunden: „Wenn alle hungrig sind wird’s schwer“.

Das Resultat wird also auch hier mit Humor genommen. Schließlich geht es ja in erster Linie auch um die Interessensförderung der Schüler und nicht um den reinen Wettbewerbsgedanken. Spannend dürfte es dennoch für das Team des Josef-Albers-Gymnasium werden, wenn es für die vier Jungs am 14. März nach Neuss zur regionalen Zwischenrunde geht. Dafür drücken wir natürlich ganz fest die Daumen.

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