Studium

Corona in Bottrop: HRW-Sommersemester findet online statt

Der Campus Bottrop der Hochschule Ruhr West ist aktuell für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Sommersemester startet digital.

Der Campus Bottrop der Hochschule Ruhr West ist aktuell für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Sommersemester startet digital.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bottrop.  Die Hochschule Ruhr West bietet Vorlesungen und Übungen im Sommersemester digital an. Studierenden sollen dadurch keine Nachteile entstehen.

Das Sommersemester startet an der Hochschule Ruhr West (HRW) digital. Die Lehrenden werden ihre Vorlesungen und Übungen online anbieten. Das soll die Möglichkeit bieten, auch in der Corona-Krise mit ihren Kontakt- und Versammlungsbeschränkungen ohne Verzug weiterzustudieren. Nachteile durch diese ungewohnte Art des Lernen und Forschens sollen den Studierenden nicht entstehen.

Präsenzlehre an der HRW auch nach dem 20. April wohl nicht möglich

Da das Präsidium der HRW davon ausgeht, dass eine reguläre Präsenzlehre auch nach dem 20. April nicht stattfinden kann, trifft die Hochschule aktuell Vorbereitungen für den Start ins digitale Sommersemester. „Unser Ziel ist es, den Studierenden ein erfolgreiches Semester zu ermöglichen", sagt HRW-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Staude. Die Lehrenden werden mit den digitalen Möglichkeiten experimentieren und herausfinden, was gut funktioniert und was den Studierenden beim Lernen hilft.

Die Corona-Krise habe dem digitalen Studium kräftig Schub verliehen. Staude betont, „dass die HRW als junge Hochschule modern ausgestattet ist und über eine moderne IT-Landschaft verfügt; die Lehrenden sind größtenteils online-affin. Sie haben schon vor der Krise Erklär- und Lehrvideos online gestellt oder ihre Vorlesungen und Übungen digitalisiert. Vor allem die Teams vom IT-Service und E-Learning erledigen gerade einen großartigen Job und unterstützen alle HRW Angehörigen nach allen Kräften.“

Herausforderung: Struktur in den Online-Studienalltag bringen

Eine Herausforderung sieht Staude allerdings darin, wie sich Studierende, und auch
Lehrende, den Online-Studienalltag strukturieren. Daher sollen sich die Studierenden unbedingt mit Anregungen, Fragen und Feedback, aber auch mit Sorgen melden. „Kontaktieren
Sie ihre Lehrenden, die Studiengangsleitungen, die Studienberatung, das Prüfungsamt, die psychologische Beratung, die Vizepräsidentin für Studium und Lehre oder mich direkt“, bietet Staude an.

Die Studierenden können auf digitalem Wege Credit Points sammeln, Haus- und Seminararbeiten schreiben, und vor allem mündliche Prüfungen können online stattfinden. „Es ist eine besondere Situation und nicht für alle wird es leicht sein. Daher wollen wir den Druck mindern. Sollten Prüfungen am Ende des Semesters ein Fehlversuch sein, dann werden sie nicht gewertet – auch nicht in der Versuchszählung“, erklärt Susanne Staude.

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