Hilfsangebot

Corona-Krise: Krebsberatung Bottrop bleibt für Patienten da

Anne Grüter von der Krebsberatungsstelle in Bottrop setzt ihre Arbeit schriftlich und telefonisch fort.

Anne Grüter von der Krebsberatungsstelle in Bottrop setzt ihre Arbeit schriftlich und telefonisch fort.

Foto: Oliver Mengedoht / Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Beraterteam steht Krebskranken in Bottrop telefonisch oder schriftlich mit Rat und Hilfe zur Seite. Corona-Pandemie sorgt für Verunsicherung.

Die Krebsberatungsstelle in Bottrop ist weiter für Erkrankte und ihre Angehörigen da - sie ist telefonisch und schriftlich erreichbar. Denn das Team weiß: An Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen sind durch die Corona-Pandemie mit einer zweiten existentiellen Bedrohung konfrontiert.

Hinzu kommen die massiven Einschränkungen im alltäglichen Leben und Veränderungen in der Gesundheitsversorgung. Tägliche Hilfestellungen, Begleitungen und Besuche seien jetzt viel schwerer zu organisieren. Zugleich stellten Krankenhäuser und Arztpraxen ihre Strukturen und auch Angebote um. Behandlungs- und Kontrollpläne würden zum Teil verändert. "Für krebserkrankte Menschen kann das daher bedeuten, dass Nachsorgen und Kontrolluntersuchungen verschoben werden", berichtet Beraterin Anne Grüter. "Bei vielen Betroffenen führt die Gesamtsituation zu großer Verunsicherung."

Angebot aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr umgestellt

Hier bietet die Krebsberatungsstelle in Bottrop Rat und Hilfe an. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus hat sie ihr Angebot umgestellt. Das Team berät und begleitet Ratsuchende jetzt telefonisch und schriftlich.

Hier sind die Kontaktmöglichkeiten: Telefonnummer 0209 9132840 (Anrufbeantworter gegebenenfalls mit Namen, Rückrufnummer und kurzer Nachricht besprechen), E-Mail krebsberatung.gelsenkirchen@paritaet-nrw.org. Briefe erreichen das Team weiterhin regelmäßig, Post wird zeitnah bearbeitet.

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