Musik

Gitarrenquartett greift nach den Sternen

Das Bottroper „GuitArtist Quartett“ ist jetzt zu Gast im Bochumer Planetarium mit Werken u.a. von Ravel, Fauré, Debussy oder Edvard Grieg.

Das Bottroper „GuitArtist Quartett“ ist jetzt zu Gast im Bochumer Planetarium mit Werken u.a. von Ravel, Fauré, Debussy oder Edvard Grieg.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das „GuitArtist Quartett“ spielt am Donnerstag im Bochumer Planetarium. Es erklingen Werke des „Fin de Siècle“, der vorletzten Jahrhundertwende.

Das „GuitArtist Quartett“ greift jetzt sogar nach den Sternen. Die Bottroper Gitarrenformation um Musikschulleiter Ingo Brzoska gibt jetzt ein Gastspiel im Bochumer Planetarium. Die vier Konzertgitarristen haben ein Programm zusammengestellt, das eine Hommage an das Paris zwischen 1890 und 1914 ist.

Als Zentrum der künstlerischen und kulturellen Bewegung des „Fin de Siècle“ übte Paris eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf viele Künstlerinnen und Künstler aus. Das Lebensgefühl dieser Zeit ist vom Verfall alter Strukturen und einer rasanten technischen Entwicklung geprägt – eine Atmosphäre, die auch heute wieder aktuell ist. Die Bewegung des „Fin de Siècle“ war eine Reaktion auf diesen Umbruch und beeinflusste nachhaltig Strömungen wie den Jugendstil und den Impressionismus.

Werke im neuen Licht der Gitarrenbearbeitung

Die Komponisten des Programms waren alle zu dieser Zeit in Paris tätig. Viele von ihnen kannten sich und haben sich natürlich auch gegenseitig beeinflusst. Dem „GuitArtist Quartett“, das seit 2007 zusammen arbeitet, gehören auch Ludger Bollinger, Peter Brekau und Guy Bitan an. Das Ensemble beschreitet mit seinen Adaptionen der Werke von Maurice Ravel, Claude Debussy, Manuel de Falla, Erik Satie, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré und Edvard Grieg eigene Wege. Die Gitarristen lassen die Musik dieser Meister so in neuem Licht erscheinen. Das Publikum erwartet ein spannendes Konzert unter dem gewölbten Sternenhimmel des Planetariums, das die enorm vielseitige und kreative Epoche des „Fin de Siècle“ wieder aufleben lässt.

Donnerstag, 27. Februar, 20 Uhr, Planetarium Bochum, Castroper Straße 67, 44787 Bochum. Karten zu 12/ erm. 10 Euro gibt es im Internet auf www.planetarium-bochum.de (Mail: info@planetarium-bochum.de), über die Telefonhotline 0221/28 02 14 oder an der Abendkasse.

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