Bestenehrung

IHK zeichnet in Bottrop die zwölf besten Auszubildenden aus

Dr. Jochen Grütters und Lars Fiele (v. li.) ehrten von Seiten der IHK die besten Ausbildungsabsolventen von Bottroper Betrieben. Die Feier fand im Movie Park statt.

Dr. Jochen Grütters und Lars Fiele (v. li.) ehrten von Seiten der IHK die besten Ausbildungsabsolventen von Bottroper Betrieben. Die Feier fand im Movie Park statt.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Zwölf junge Leute haben ihre Ausbildung in Bottroper Betrieben mit „sehr gut“ abgeschlossen. Für ihren weiteren Weg fühlen sie sich gut gerüstet.

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Ihre Ausbildungsberufe unterscheiden sich vielfach voneinander, doch es gibt etwas, das zwölf Auszubildende aus Bottroper Unternehmen eint: Sie habe ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Note „sehr gut“ bestanden. Für diese Leistung wurden die jungen Fachkräfte jetzt von 70 Gästen im Van Helsing’s Club im Movie Park gefeiert.

„Eine Eins vor dem Komma auf dem Ausbildungszeugnis ist ein großes Qualitätsversprechen“, unterstreicht Katja Venghaus, Abteilungsleiterin Berufsbildung in der IHK Nord Westfalen. Denn die ehrenamtlich tätigen IHK-Prüfer stellten hohe Anforderungen an das Können von Spitzenkräften. Venghaus: „Wer von ihnen am Ende eine Eins bekommt, der ist auch sehr gut.“ Immerhin: Nur zwölf von insgesamt 334 Teilnehmern an den Prüfungen im Winter 2018/2019 und im Sommer 2019 haben mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erreicht und sich damit die Note „sehr gut“ verdient. Macht einen Anteil von unter vier Prozent.

Fähigkeiten in der Heimatregion einsetzen

Lars Fiele, Geschäftsführer von Stremmer Sand und Kies und Mitglied im IHK-Regionalausschuss, macht sich um die berufliche Zukunft der Geehrten jedenfalls keine Sorgen. Denn der Erfolg von Unternehmen gründe sich auf gut ausgebildeten Fachkräften. „Wir brauchen Sie!“, rief er den Top-Absolventen bei der Bestenehrung zu. Fiele warb dafür, dass der Nachwuchs seine Fertigkeiten und Fähigkeiten in der Heimatregion einsetzt. „Sie müssen nicht ‚auswandern‘! Unsere Region hat viele starke Wirtschaftsstandorte“, so Fiele.

Die Stärke beruhe zum einen auf einem gesunden Branchenmix, zum anderen auf verantwortungsvoll geführten Familienunternehmen, die sich häufig in Nischen auf nationalen und internationalen Märkten sehr erfolgreich behaupteten. „Bei uns lässt es sich hervorragend leben, arbeiten und Karriere machen“, versicherte Fiele den Spitzen-Azubis.

Dank an Ausbilder und Lehrer

Fiele dankte ausdrücklich den Ausbildern in den Unternehmen und den Lehrern an den Berufskollegs für ihre Arbeit. Sie seien unentbehrliche Stützen des deutschen Ausbildungssystems. Das gelte nicht minder für die 3500 Fachkräfte, die sich ehrenamtlich in 350 IHK-Prüfungsausschüssen für die Ausbildung einsetzten. Den Besten wünschte er zum Abschluss den Mut, Verantwortung zu übernehmen und „im Zweifel auch mal gegen den Strom zu schwimmen“.

Dass eine Ausbildung darauf gut vorbereitet, bestätigte der Prüfungsbeste Leon Rehage. „Sie hat uns in kürzester Zeit erwachsen werden lassen“, unterstrich der Industriekaufmann der MC-Bauchemie Müller. Die Sicherheit, die man in der Ausbildung für die eigene berufliche Zukunft gewinne, übertrage sich auch auf den Alltag, ist sich Rehage sicher: „Bedeutend weniger Dinge stellen uns heute vor Probleme.“

Gemeinsam überreichten Lars Fiele und der Leiter des IHK-Standortes Emscher-Lippe, Dr. Jochen Grütters, die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen. Jeder Spitzen-Azubi erhielt zudem einen Glasquader mit einer eingravierten „1“.

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