Einsatzbilanz

Polizei und Feuerwehr loben friedliche Bottroper Narren

So soll das sein: Polizei, Rettungsdienst und Sanitäter hatten beim und nach dem Zug wenig zu tun.

So soll das sein: Polizei, Rettungsdienst und Sanitäter hatten beim und nach dem Zug wenig zu tun.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Nur drei Ingewahrsamnahmen bei 40.000 Feiernden: Die Polizei und die Feuerwehr loben friedlich und vernünftig feiernde Narren am Zug.

Nach dem Zug waren Polizei, Feuerwehr und DRK voll des Lobes für friedlich und vernünftig feiernde Teilnehmer.

„Ich habe nur zwei Zahlen auf dem Zettel“, sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst am Nachmittag: „40.000 Teilnehmer, drei Ingewahrsamnahmen. Das ist aus unserer Sicht eine sehr ansehnliche Rosenmontagsbilanz.“ Überaus friedlich und vernünftig hätten die Jecken entlang des Zugweges gefeiert und auch beim Kneipenkarneval nach dem Zug nicht über die Stränge geschlagen.

Platzverweise missachtet

Zwei der Ingewahrsamnahmen kamen zustande, weil zwei junge Männer nicht hören wollten auf die Ansagen der Polizei. Als die Besenwagen der Best schon mit dem Aufräumen begonnen hatten, wollte das Duo unbedingt weiter feiern und ignorierte dabei die Platzverweise, die Polizisten ihnen erteilt hatten. Deshalb endete für sie der Zug an der Polizeiwache.

Ein Einsatzstichwort für Polizei und Feuerwehr stellte sich als falscher Alarm heraus: Eine Frau sollte aus dem Publikum am Zug mit einer Flasche beworfen worden sein. „Kein Angriff, keine Verletzung, keine Maßnahmen“, sagte die Polizeisprecherin bei der Bilanz.

Nur vier Einsätze im Rettungsdienst

Auch für den Rettungsdienst gab es am Rosenmontag erfreulich wenig zu tun. „Wir hatten vier Einsätze rund um Karneval und Kirmes,“ berichtete Feuerwehrsprecher Michael Duckheim. „Die Bottroper Narren haben uns sehr wenig Arbeit gemacht. Gut so.“

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