Arbeitsunfall

Arbeitsunfall bei Trimet Voerde: Erste Erkenntnis zu Hergang

Ein 45-jähriger Mitarbeiter einer Fremdfirma kam am Donnerstagvormittag bei einem Arbeitsunfall auf dem Trimet-Gelände ums Leben.

Ein 45-jähriger Mitarbeiter einer Fremdfirma kam am Donnerstagvormittag bei einem Arbeitsunfall auf dem Trimet-Gelände ums Leben.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken/WAZ FotoPool

Voerde.  Mitarbeiter einer Fremdfirma öffnete offensichtlich irrtümlich einen nicht stromlos geschalteten Schaltschrank und erlitt tödlichen Stromschlag.

Nach dem Arbeitsunfall am Donnerstagvormittag beim Aluhersteller Trimet in Emmelsum, in dessen Folge ein Mitarbeiter einer Fremdfirma ums Leben kam, hat die mit den Untersuchungen befasste Bezirksregierung Düsseldorf am Freitag erste Erkenntnisse zum vermutlichen Hergang mitgeteilt. Nach dem derzeitigen Stand sollten zum Zeitpunkt des Unfalls in einem Schalthaus von Trimet an einem zuvor stromlos geschalteten Schalterschrank Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Dabei habe der 45-jährige Mitarbeiter einer Fremdfirma offensichtlich irrtümlich einen nicht stromlos geschalteten Schrank geöffnet und einen tödlichen Stromschlag erlitten. Ein Mitarbeiter des Unternehmens, der sich in unmittelbarer Nähe des Opfers befand, habe einen Schock erlitten, konnte aber unterdessen das Krankenhaus wieder verlassen, wie es seitens der Behörde heißt.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist unklar. Die weitere Untersuchung durch das Dezernat „Betrieblicher Arbeitsschutz“ der Bezirksregierung erfolge in Absprache mit der Polizei. Im Moment sei nicht absehbar, wann diese abgeschlossen sein wird. (P.K.)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben