Voerde. Zwischen Wehmut und Aufbruch: Mit dem Kühlturm verschwindet eine Landmarke aus Voerde. Was Anwohner kurz vor dem großen Knall bewegt.

Freitagmorgen in Möllen, knapp 48 Stunden bleiben da noch, aus nächster Nähe, von der Frankfurter Straße aus einen Blick auf den Kühlturm zu werfen. Dort zeigt sich der Koloss auf Stelzen in seiner ganzen Dimension, lassen sich die 120 Meter Durchmesser, die er an der breitesten Stelle misst, erahnen. Auf einer Seite ist ein riesiger Schlitz zu sehen – wie die anderen wurde er in die Wand eingefräst, damit der Kühlturm am Sonntagmittag bei der Sprengung, wie beabsichtigt, zuerst leicht kippt und dann kollabiert.