Voerde. Innerhalb von Sekunden war der Kühlturm auf dem alten Kraftwerksgelände in Voerde dem Erdboden gleichgemacht. Über Tausend Menschen schauten zu

Ein Raunen geht über die große Wiese an der Sportanlage in Möllen. Der „Dicke“, wie Dörte Kratz ihn fast liebevoll nennt, kippt erst leicht zur Seite und stürzt dann binnen Sekunden krachend in sich zusammen. Der Kühlturm des 2017 stillgelegten Steinkohlekraftwerks an der Frankfurter Straße in Möllen ist mehr als 40 Jahre nach seinem Bau Geschichte.